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besteht in vielen Bereichen der Arbeitsumwelt. So ist die Überwachung exponierter Arbeitnehmer notwendig, um gesundheitliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen. Überwachungspflicht besteht auch in den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen gemäß den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen sowie der Betriebe hinsichtlich der Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften. Des Weiteren sind die Überwachung der Einhaltung der Grenzwerte bezüglich der externen und internen Belastung (z. B. MAK- und TRK-Werte, BAT-Werte) sowie der Umgang mit Gefahrstoffen und die Einhaltung der Überwachungsvorschriften in der Strahlenschutzverordnung festgeschrieben.

sind ultra-niedrig-Volumen-Sprays von Pestizidpräparaten, die unverdünnt mit gewöhnlichen Geräten appliziert werden.

wird durch die Festlegungen in der Gefahrstoffverordnung auf der Grundlage des Chemikaliengesetzes geregelt sowie deren Kennzeichnung mit Gefahrensymbolen und Sicherheitsratschlägen festgelegt. Die GefStoffV untersagt das Inverkehrbringen bestimmter, gefährlicher Stoffe. Dabei umfasst der Umgang mit Gefahrstoffen das Herstellen einschließlich Gewinnen sowie das Verwenden der Gefahrstoffe. Wiederum beinhaltet das Verwenden das Gebrauchen, Verbrauchen, Aufbewahren, Be- und Verarbeiten, Abfüllen, Umfüllen, Mischen, Vernichten sowie das innerbetriebliche Befördern der Gefahrstoffe.

ist die Gesamtheit der anorganischen (abiotischen) und organischen (biotischen) Faktoren, die auslösend, determinierend oder modifizierend auf die Entwicklung der Organismen einwirken und zu denen sie angeborene oder erworbene Reaktionsbeziehungen haben.

kommt durch die direkte oder indirekte Einwirkung von Schädigungen auf die Umwelt zustande. Dazu zählen Schadstoffe in der Luft, in Gewässern und im Boden, die das ökologische Gleichgewicht stören und das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen bedrohen. Die Schadstoffe in der Außenluft stammen vor allem von Auspuffabgasen der Kraftfahrzeuge und von Industrieanlagen. In Gewässer gelangen Schadstoffe aus Industrieabwässern, Mülldeponien, Ölverschmutzungen und durch die Pestizidanwendung in der Landwirtschaft. Die gleichen Quellen können auch für die Bodenverschmutzung gelten (Emissionen und Immissionen). Des Weiteren kommen Umweltbelastungen auch durch radioaktive Stoffe zustande und über Emissionen durch toxische Stoffe.

sind Stoffe und Zubereitungen, wenn sie selbst oder ihre Umwandlungsprodukte geeignet sind, die Beschaffenheit des Naturhaushaltes, von Wasser, Boden, oder Luft, Klima, Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen derart zu verändern, dass dadurch sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt Gefahren für die Umwelt herbeigeführt werden können.

sind Stoffe, die als Folge ihrer industriellen Herstellung oder Anwendung chemischer Produkte (auch Pestizide) in die Umwelt gelangen und wegen ihrer toxischen Eigenschaften in Mengen und Konzentrationen auftreten können, die geeignet sind Lebewesen und Ökosysteme sowie Sachgüter zu gefährden (schädigen).

umfasst die Gesamtheit von Maßnahmen, die erforderlich sind zur Beseitigung bereits eingetretener oder zur Vermeidung zur erwartender (möglicher) Schädigungen der menschlichen Gesundheit oder sozialer Funktionen, bedingt durch lebensfeindliche Faktoren oder durch menschliche Eingriffe in unsere natürliche Umwelt.
Bei einem zugelassenen Einsatz von Schädlingsbe

bedeutet u. a. für Farben, Lacke oder Tapeten, dass diese Produkte den strengen Kriterien in punkto Gesundheits- und Umweltschutz gerecht werden.
Mehr als 3700 verschiedene Produkte tragen gegenwärtig das Umweltzeichen „Blauer Engel". Allein bei Lacken, Lasuren und Anstrichstoffen sind mehr als 500 Produkte von rund 70 Herstellern mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel" gekennzeichnet.

dürfen bestimmte Räume und Bereiche (z. B. während und unmittelbar nach Schädlingsbekämpfungen) nicht betreten, bestimmte Anlagen, Einrichtungen oder technische Arbeitsmittel nicht benutzen sowie bestimmte Arbeiten nicht ausführen.

sind vor allem bei Menschen und Haustieren und in deren Behausungen vorkommende schädliche Organismen wie Ratten, Mäuse, Läuse, Flöhe, Zecken, Milben und Wanzen.

der Schädlingsbekämpfungsmittel liegt vor, wenn die Präparate nicht entsprechend den Bestimmungen der GefStoffV aufbewahrt und gelagert werden. Das heißt, wenn sie nicht in gesondert von Lebensmitteln, Futtermitteln oder Arzneimitteln in Räumen (Gifträumen) bzw. Giftschränken ungesichert vor dem Zugriff von unbefugten Personen aufbewahrt werden. Aufgrund ihrer Giftigkeit, Brennbarkeit oder Wassergefährdung sind die Pestizid-Präparate in Originalgebinden oder in geeigneten und gekennzeichneten Ersatzbehältern so verschlossen aufzubewahren, dass sie die menschliche Gesundheit und die Umwelt nicht gefährden und Unbefugte (Kinder) keinen Zugriff haben.

ist die von den Nieren abgesonderte, organische und anorganische Bestandteile enthaltende Körperflüssigkeit (wässrige Lösung). Über den Harn erfolgt die Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe. Deren Bildung stellt einen wesentlichen Faktor der Regulation des menschlichen Wasser-Elektrolyt-Haushaltes und des Säure-Basen-Gleichgewichtes dar.

sind die Salze der Harnsäure, die in Wasser schwer löslich sind. Ablagerungen der Urate in den Nieren sind Bestandteile der Nierensteine.

enthalten die Arbeitsschutzvorschriften der Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften). Sie regeln in allgemeiner Form die Pflichten der Unternehmer und der Versicherten und formulieren generelle Schutzziele. Die konkreten Maßnahmen enthalten die Durchführungsanweisungen zur UVV, die ihrerseits auf Technische Regeln oder Merkblätter verweisen. Für die gewerblichen Berufsgenossenschaften sind die UVV gegliedert in Allgemeine Vorschriften besondere, branchenabhängige Vorschriften spezielle Vorschriften für bestimmte Geräte, Maschinen und technische Anlagen sowie für bestimmte Arbeitsplätze und Arbeitsverfahren.
So ist in der UVV „Erste Hilfe" (VBG 109) festgelegt, dass der Unternehmer die Voraussetzungen für eine wirksame Erste Hilfe zu schaffen hat. In der UVV „Arbeitsmedizinische Vorsorge" (VBG 100) werden ärztliche Untersuchungen für Beschäftigte vorgeschrieben, die aufgrund ihrer Tätigkeit oder der damit verbundenen Expositionen besonders gefährdet sind oder Dritte gefährden können. Für die meisten Vorsorgeuntersuchungen wurden berufsgenossenschaftliche Grundsätze erarbeitet. Die UVV „Betriebsärzte" (VBG 123) regelt die Anzahl der zu bestellenden Betriebsärzte. Daneben werden in der UVV „Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (VBG 122) die Anzahl der Fachkräfte für Arbeitssicherheit festgelegt.

beinhaltet alle festgelegten Bestimmungen zur Abdeckung der als Unfallfolgen anfallenden Kosten für medizinische Behandlungen aller Art einschließlich Rehabilitationsmaßnahmen, Berufshilfen, Verletzungsgeld, besondere Unterstützungen sowie Rentenzahlung bei Invalidität oder Tod. Dabei ist die gesetzliche Unfallversicherung (GUV) ein Zweig der Sozialversicherung mit deren Leistungen.

sind chemische Mittel (Präparate) zur Vertilgung von Unkräutern. Siehe Herbizide.

sind nach der TRGS 555 vorzunehmen. Danach hat der Arbeitgeber die Arbeitnehmer, die mit Gefahrstoffen umgehen, vor der Beschäftigung und danach mindestens einmal jährlich anhand der Betriebsanweisung arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogen mündlich zu unterweisen. Die Unterweisung ist zusätzlich erforderlich, wenn sich die Bedingungen des Umgangs ändern oder wenn andere Gefahrstoffe (Schädlingsbekämpfungsmittel) zur Anwendung kommen und außerdem bei Vorschriftenänderung. Diese Unterweisungen sind grundsätzlich von den jeweiligen betrieblichen Vorgesetzten durchzuführen. Die Arbeitnehmer haben an den Unterweisungen teilzunehmen und durch Unterschrift zu bestätigen.