Sind Sie bereits Kunde?

Zugang vergessen?
Kunde werden

Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

Sie sind momentan in:

 

macht sich erforderlich, weil verwilderte Haustauben in Städten (halbwilde Stadttauben) durch ihre starke Vermehrung zu einer lästigen Plage geworden sind. Durch Taubenkot kommt es zur Verschmutzung und Zerstörung besonders der historischen, denkmalgeschützten Bausubstanz. Außerdem sind die Taubenzecken, die insbesondere bei den Stadttauben auftreten, gefährliche Krankheitsüberträger. Die Taubenbekämpfung kann durch Hormonpräparate, chemische Abwehrpräparate (Repellents) durch abstoßende Gerüche oder unangenehme Berührungsreize und durch die Vogelabwehr-Einrichtungen erfolgen. Siehe dazu auch Vogelabwehr.

ist insbesondere in Gebäuden erforderlich, in denen sich die verwilderten Haustauben aufhalten. In bewohnten Bereichen werden in Übereinstimmung mit dem Infektionsschutzgesetz folgende Pestizid-Präparate empfohlen: Pyredi 2000 Insektenkiller, Pyredi 2000 Ultra Pulver, Pyrtox-Insektenkiller Emulsionskonzentrat und Pyrtox-Insektenschaum. Dabei kann auch das Mehrschritt-Verfahren, bestehend aus einer Kombination von Heißluftverfahren und Akarizid-Anwendung, zum Bekämpfungserfolg führen. Ziel der Bekämpfung des Taubenzeckenbefalls muss deren Tilgung durch umfassende und dauerhafte Beseitigung der Befallsursachen sowie über dauerhafte Vorbeugemaßnahmen durch die Gebäudeeigentümer sein, damit kein unkontrolliertes Ansiedeln von verwilderten Haustauben erfolgt.

werden zur Pestizidbehandlung von Saatgut und Pflanzgut wirksam angewendet. Zur Tauchbehandlung werden insbesondere Lösungen mit Fungiziden, Insektiziden und Desinfektionsmitteln verwendet. Das zu behandelnde Pflanzenmaterial wird zu diesem Zweck für eine bestimmte Zeit in die Lösungen eingetaucht.
Außerdem wird das Tauchverfahren zur Holzschutzbehandlung (Konservierung) genutzt, indem die Hölzer in ein Tauchbecken, in dem sich Lösungen mit Holzschutzmittel-Präparaten befinden, gebracht werden. Nach dem Tauchen sind die Hölzer mit den Holzschutzmitteln durchtränkt und damit konserviert.

ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte =3000 mg/kg) nicht als Gift eingestuft ist. Das Taufluvalinat ist Wirkstoff in Insektizid- und Akarizid-Präparaten (Mavrik). Bei oraler Aufnahme kommt es zum Erbrechen und nach Einatmung zu Husten-Niesreizen. Hautkontakt führt zu Reizungen und Kribbelerscheinungen, die nur kurzzeitig andauern. Außerdem können die typischen Symptome von Pyrethroid-Vergiftungen beobachtet werden.

ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte =3000 mg/kg) nicht als Gift eingestuft ist. Das Taufluvalinat ist Wirkstoff in Insektizid- und Akarizid-Präparaten (Mavrik). Bei oraler Aufnahme kommt es zum Erbrechen und nach Einatmung zu Husten-Niesreizen. Hautkontakt führt zu Reizungen und Kribbelerscheinungen, die nur kurzzeitig andauern. Außerdem können die typischen Symptome von Pyrethroid-Vergiftungen beobachtet werden.

der Berufsgenossenschaften beraten die Mitgliedsunternehmen und überwachen die Durchführung der Unfallverhütungsvorschriften. Die TAB sind berechtigt, die Betriebe während der Arbeitszeit zu betreten, Auskünfte zu verlangen, Proben zu nehmen und vollziehbare Anordnungen zu treffen.

enthalten Grenzwerte, die bei langfristiger Exposition mit Rücksicht auf die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht überschritten werden dürfen. Sie werden über den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit in den einzelnen TRGS bekannt gemacht. Wichtige TRGS sind die TRGS 512 Begasungen, TRGS 900 Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz (MAK- und TRK-Werte), die TRGS 903 Biologische Arbeitsstofftoleranzwerte (BAT-Werte) und die TRGS 905 Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder und fortpflanzungsgefährdender Stoffe.

ist chemisch ein Organophosphat. Es wird auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 4,5 mg/kg) als sehr giftig eingeordnet. Die Terbufos-Präparate (Counter SC) werden als Insektizid appliziert. Bei Vergiftungen treten die typischen Symptome der Azetylcholinesterase-Hemmung auf.

ist chemisch ein Pyrethroid. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5000 mg/kg) erfolgt keine Einstufung als Gift. Die Tetramethrin-Präparate (Amisia Insektenspray, Finicon Wespenspray, Finicon Duracid Wespenspray, Globol Insektenspray, Globol Schabenspray, recozit Ameisenbärspray, recozit Mottenspezialspray, Insekten-Frei Insekt-Ex, Paral Insektenspray, Sorex Wespennest Spray) werden als Insektizid appliziert. Bei Intoxikationen sind die charakteristischen Symptome der Pyrethroid-Vergiftung zu beobachten.

ist chemisch ein Carbamat, das auf Grund einer Toxizität (LD50 oral, Ratte = 66 mg/kg) als giftig eingestuft wird. Die Thiodicarb-Präparate werden als Molluskizid (Skipper, Larvin) ausgebracht. Bei Vergiftungen treten die charakteristischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung durch Carbamate in Erscheinung.

sind chemisch Harnstoffderivate in denen der Sauerstoff im Harnstoff durch Schwefel ersetzt wurde. Die Grundstruktur ist R1-NH-CS-NH-R2.
Sie sind zum Teil als Wirkstoffe in Pestizid-Präparaten (Herbizide, Fungizide) von Bedeutung.

ist ein Teil des Bundes-Seuchengesetzes. Tierseuchen sind Infektionskrankheiten, die bei Haustieren und anderen Tieren auftreten und von diesen auf andere Haustiere und freilebende Tiere (Wildtiere) übertragen werden können. Das Tierseuchengesetz von1991 sieht im Bedarfsfall Quarantänemaßnahmen (Stall- und Ortssperrungen), Schlacht-, Verkaufs- und Transportverbot bzw. Beschränkungen vor. Es regelt den Handel, die Anzeige von Seuchen (Meldepflicht) wie Rinder-, Schweine- und Geflügelpest, Maul- und Klauenseuche, Rotlauf. Die Bekämpfung wird staatlich angeordnet und alle Maßnahmen sind in Deutschland einheitlich geregelt.

sind Präparate einschließlich der Verfahren, die geeignet sind, eine schnellstmögliche Tilgung einer Schädlingspopulation im Sinne einer Vektorkettenunterbrechung zu erreichen, für den Masseneinsatz geeignet und bei sachgerechter Anwendung toxikologisch und ökotoxikologisch (Ausnahme bei Seuchenbekämpfungen) unbedenklich sind. Tilgungsmittel dürfen ausschließlich nur von Fachkräften angewendet werden.

für Schadstoffe (Pestizide) festzulegen, hat das Ziel, eine Risikoabschätzung beim Umgang mit bestimmten Schadstoffen (Pestizide) vorzunehmen. Die Expositionswerte dienen dem Schutz der Anwender (zum Beispiel von Schädlingsbekämpfungsmitteln) bei der Festlegung von Körper- und Atemschutzmaßnahmen.
Unterschieden werden die dermale (Dtol), inhalative (Itol) und orale (Otol) tolerierbare Exposition. Dabei ist von besonderer Bedeutung für die Pestizidanwender die vorwiegend dermale Exposition, die als Dtol-Wert angegeben wird. Dtol ist die tolerierbare tägliche dermale Exposition angegeben in mg/Person und Tag. Sie lässt sich für die einzelnen Pestizid-Wirkstoffe berechnen. Der jeweilige Dtol-Wert für einen spezifischen Wirkstoff ist ein Richtwert zur Risikoabschätzung für die gesamte Körperoberflächenbelastung einschließlich der Hände zum Beispiel durch einen spezifischen Pestizid-Wirkstoff, die für den Wirkstoff zulässig ist, ohne dass gesundheitliche Beeinträchtigungen erfolgen.

ist chemisch ein aromatischer Kohlenwasserstoff, Formel C6H5CH3.
Das Toluol ist eine farblose, stark lichtbrechende Flüssigkeit, Siedepunkt 110,8 °C, mit aromatischem, charakteristischem Geruch und brennbar. Es verbrennt mit stark rußender Flamme. Die Dämpfe sind im Gemisch mit Luft explosiv. Verwendet wird Toluol als Lösungsmittel u. a. für Kautschuk, Fette, Öle, Wachse und Pestizide. Die Dämpfe wirken narkotisch. Einatmen führt zu Mattigkeit, Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Bei Hautkontakt kommt es zur Rötung und schließlich zur Ekzembildung.

sind nicht selektiv wirkende Herbizide. Durch die Anwendung solcher Herbizide werden sowohl einkeimblättrige als auch zweikeimblättrige Unkräuter abgetötet (u. a. Herbizide Roundup, STEFES Mamba, Basta).

ist die variierende Giftigkeit einer Substanz für verschiedene Organismenarten.
Sie wird angegeben durch die LD50 oral oder dermal in mg Wirkstoff pro kg Versuchstier bzw. bei LC50 inhalativ als Wirkstoffkonzentration in der Luft (z. B. LD50 oral Tierspezies Ratte oder LC50 inhalativ, Tierspezies Kaninchen).

ist der technische Richtkonzentrations-Wert für einen Gefahrstoff. Darunter versteht man die Konzentration eines gefährlichen Arbeitsstoffes in Form von Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft, die nach dem aktuellen Stand der Technik erreicht werden kann und die als Anhalt für die zu treffenden Schutzmaßnahmen und die messtechnische Überwachung am Arbeitsplatz heranzuziehen ist. Technische Richtkonzentrationen werden für solche gefährlichen Stoffe benannt, für die keine MAK-Werte festgelegt werden können. Diese Stoffe haben ein krebserzeugendes Potential. Die TRK-Werte werden in mg/m3 bzw. in ml/m3 (ppm) angegeben.

sind flüssige oder feste Substanzen, meist Rodentizide, die dem Wasser zusammen mit attraktiven Zusätzen unter Einhaltung der vorgeschriebenen Anwenderkonzentrationen zur Bekämpfung von schädlichen Nagetieren (Mäuse) zugegeben werden.

ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5000 mg/kg) nicht als Gift eingestuft wird. Die Transfluthrin-Präparate (Baygon Insektenspray, Baygon Master-Mückenschutz Refills, Baygon Mottenkissen, Baygon Mottenpapier, Baygon Ungezieferspray) werden als Insektizid im Haushalt angewendet. Bei Vergiftungen können Symptome der Pyrethroid-Intoxikation auftreten.

ist chemisch ein Organophosphat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 57 mg/kg) wird es als giftig eingestuft. Die Präparate (Hostathion) werden als Insektizid angewendet. Die Vergiftungserscheinungen sind auf die Acetylcholinesterase-Hemmung zurückzuführen.

ist chemisch ein Organophosphat. Es wird auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 250 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft. Die Trichlorfon-Präparate (Ameisenköder Spiess-Urania, Ameisenköderdose, Compo Ameisen-Köder, Loxiran Ameisen-Fallen, Professional-Ameisenköder, recozit Ameisenbär Köderdose, Detia Fliegen-Max) werden als Insektizid appliziert. Bei Vergiftungen treten die charakteristischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung auf.

ist chemisch ein Harnstoffderivat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50, oral, Ratte = 5000 mg/kg) erfolgt keine Einordnung als Gift. Es wird als Insektizid in Präparaten wie Starizide SC 480, Finicon Forte Automat, Baycidal Spritzpulver angewendet. Symptome bei Kontakt mit Triflumuron sind beim Menschen nicht bekannt.

während der Applikation von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln ist unbedingt einzuhalten, um zu verhindern, dass mit einer Flüssigkeitsaufnahme gleichzeitig auch Pestizide aus der Mundhöhle in den Verdauungstrakt gelangen. Vielmehr sollten die Schädlingsbekämpfer nach Pestizid-Ausbringungen den Mund gründlich mit Wasser ausspülen.

schreibt vor, dass ein Liter Trinkwasser nicht mehr als 0,1µg Pestizid-Wirkstoff  und insgesamt nicht mehr als 0,5 µg verschiedener Pestizid-Wirkstoffe enthalten darf.

sind Technische Überwachungs-Vereine, die als Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft und Sachverständigenorganisationen fungieren. Die Aufgaben beinhalten Beratung, Begutachtung, Prüfung und Überwachung unterschiedlicher Gebiete der Sicherheitstechnik. Bereiche sind u. a. Geräte und Anlagen, Verkehrssicherheit und Arbeitssicherheit.

sind auch in der Schädlingsbekämpfung Voraussetzung für deren Nutzung. Die Arbeitsmittel (Schädlingsbekämpfungsmittel-Ausbringungsgeräte) müssen von der beauftragten Stelle nach den allgemein anerkannten Regeln der Sicherheitstechnik durch den TÜV geprüft werden (Zertifizierungsverfahren) und mit dem Vermerk „TÜV-geprüft" versehen werden.