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war ursprünglich die Abkürzung für Reichs-Ausschuß für Liefer-bedingungen, der 1925 in Berlin gegründet und beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit (RKW) etabliert wurde. 1952 wurde der RAL dem Deutschen Normenausschuss (DNA) angegliedert ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Ein Führungsbeirat, das Kuratorium, vereint die Träger dieser Institution. Heute ist RAL der Ausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung. Die Tätigkeit des RAL erstreckt sich auf das Gebiet Deutschlands und international vertritt er die deutschen Belange im Rahmen seiner Arbeitsbereiche. Die Hauptaufgabe besteht in der Gütesicherung von Produkten und ihre Kennzeichnung mittels Gütezeichen wie u. a. die RAL-Gütezeichen für Holzschutzmittel. Der Name der Geschäftstelle in Bonn lautet RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.

sind Zusammenstellungen, die Hinweise enthalten zum richtigen (arbeitsschutzgerechten) Verhalten der Schädlingsbekämpfer beim Umgang mit den verschiedenen Schädlingsbekämpfungsmitteln.

sind als Allesfresser schädliche Nagetiere mit einer sehr hohen Fortpflanzungsrate. Unterschieden werden Hausratten, die nur in Gebäuden leben und Wanderratten, die im Freiland und in Gebäuden auftreten. Die Haus- und Wanderratten sind Überträger zahlreicher Krankheiten; sie sind des Weiteren Wirtschaftsschädlinge (Gebäudeschäden, Vorratsschäden).

erfolgt vorwiegend mit chemischen Mitteln, den verschiedenen Rodentiziden (insbesondere Präparate mit den Wirkstoffen Brodifacoum, Flocoumafen, Difethialon). Daneben mechanisch mit Hilfe von Fallen, sowie kleine Populationen auch durch Katzen. Das Ziel der Bekämpfung besteht in der vollständigen Tilgung des akuten Befalls sowohl bei lokaler Herdbildung als auch bei großräumigen Bekämpfungsmaßnahmen der Tiere, was nur mit chemischen Mitteln erreichbar ist. Gemäß dem Bundesseuchen- und Tierschutzgesetz sind die Bekämpfungen immer dann zwingend, wenn ein begründeter Verdacht der Übertragung von Krankheiten durch Ratten vorliegt. Wanderratten zeigen allerdings gegenüber blutgerinnenden Rodentiziden (Präparate mit den Wirkstoffen Warfarin, Coumatetralyl, Bromadiolon) teilweise Resistenzerscheinungen.

gilt als ein spezielles Verfahren der Pestizidausbringung. Räuchermittel werden lediglich in geschlossenen Räumen als Doseninhalte, durch Anzünden zum Schwelen gebracht. Der jeweilige Wirkstoff wird als Rauch freigesetzt.

 

schreibt die Gefahrstoffverordnung während des Umganges, insbesondere auch während der Applikation von Pestiziden vor. Dadurch wird u. a. auch verhindert, dass Gefahrstoffe in Form von Stäuben, Aerosolen und Gasen stärker inhaliert werden. Außerdem ist das Rachverbot generell einzuhalten, wo die entsprechenden Verbotsschilder aufgestellt sind, um zu verhindern, dass entzündliche Feststoffe zum Brennen und die Dämpfe leicht entzündlicher Flüssigkeiten zur Explosion gebracht werden. Bereiche, die als nikotinfreie Zonen (u. a. Gebäudebereiche) gekennzeichnet sind, müssen ebenfalls im Interesse des Gesundheitsschutzes vom Rauchen ausgeschlossen bleiben.

ist das Vernebeln, Verdampfen, Räuchern oder Vergasen von Schädlingsbekämpfungsmitteln in geschlossenen Räumen zur schnellen Abtötung der vorhandenen Schädlinge.

 

oder Innenraumluft ist die Luftzusammensetzung/Luftbeschaffenheit in Wohn- und Arbeitsräumen (u. a. CO2-Konzentration). Sie ist ein Teil des Raumklimas.

 

ist die Belastung der Luft von Wohn- und Arbeitsräumen durch Gefahrstoffe (Schadstoffe) z. B. auch durch Pestizide. Bei Grenzwertüberschreitung der Schadstoffkonzentration (MAK-Wert) in der Raumluft bestehen gesundheitliche Gefahren.

ist die quantitative Angabe der Raumluftbelastung durch Schadstoffe. Als Konzentrationsmaß wird allgemein mg/m3 oder ml/m3 gewählt. Die tatsächlich festgestellten Konzentrationen der einzelnen Schadstoffe werden mit den jeweiligen Grenzwerten (MAK-, TRK-Werte) verglichen, um dadurch Aussagen zur Raumluftbelastung zu machen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

 

bedeutet Zurückführen in die Ausgangsform. Chemisch ist die Reduktion ein Vorgang in dem einem Stoff Sauerstoff entzogen oder Wasserstoff zugeführt wird bzw. ein Vorgang bei dem Elektronen zugeführt werden. Sie ist ein Teilprozess der Redoxreaktionen. Das Zurückführen eines Oxids in sein Element unter Abgabe von Sauerstoff ist auch eine Reduktion. Vergleiche auch Oxidation.

sind Organismen (Bakterien, Pilze), die organische Stoffe (tote Lebewesen = Tiere und Pflanzen) in anorganische Stoffe (Verbindungen) abbauen. Dadurch wird der Stoffkreislauf in der Natur aufrecht erhalten.

In der Natur stehen Produzenten, Konsumenten und Reduzenten im biologischen Gleichgewicht zu einander (Stoffkreislauf in der Natur).
Gestört wird das Gleichgewicht u. a. durch starkes Auftreten von Schadorganismen, sodass durch die Schädlingsbekämpfer eine Vernichtung erforderlich ist.

 

ist eine Eigenschaft der Gefahrstoffe, Symbol/Kennzeichen Xi. Reizend sind Stoffe und Zubereitungen, wenn sie ohne ätzend zu sein bei kurzzeitigem, länger andauerndem oder wiederholtem Kontakt mit der Haut (Hautreizstoffe) oder Schleimhaut der Atmungsorgane (Atemreizstoffe) bzw. der Augen (Augenreizstoffe) eine Entzündung hervorrufen können.

sind Vergrämungs- bzw. Abschreckungsmittel durch die die Fraß-, Biss- und Einstichaktivität von Schadtieren vermindert wird. Blutsaugende Insekten lassen sich durch etherische Öle und synthetische Chemikalien wie Dimethylphthalat, Dcyclopentadien und Ethylhexandiol wirksam abschrecken. Im Pflanzenschutz wird das Saatgut zur Abwehr des Vogelfraßes mit Vogelrepellents wie Anthrachinon, Kupfernaphthenat, Bendiocarb und Methiocarb behandelt. Zur Verhütung von Wildverbiss werden ebenfalls Repellents verwendet.

ist der unspezifische Schutz oder die Fähigkeit von Individuen zur Tolerierung toxischer Mengen von Giftstoffen, die auf die Mehrzahl der Individuen einer Art unter gleichen Voraussetzungen tödlich wirken. Resistenzerscheinungen können z. B. gegenüber bestimmten Wirkstoffen oder Wirkstoffgruppen von Pestiziden bei Schädlingen (Ratten, Schaben) auftreten.

ist chemisch ein synthetisches Pyrethroid. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 2000 mg/ kg) wird es als gesundheitsschädlich eingestuft. Resmethrin wird als Kontakt-Insektizid in verschiedenen Präparaten (Sorex Wespennest Spray) gegen Haus-, Hygiene- und Vorratsschädlinge sowie in Gewächshaus- und landwirtschaftliche Kulturen angewendet. Bei Intoxikationen beobachtet man Reizungen der Atmungsorgane, Augen und bei Hautkontakt vorübergehende Hautrötungen.

sind erforderlich, um bei Notfällen (Haverien) mit Gefährdung für Leib und Leben die Verletzten nach der Bergung und Lagerung abzutransportieren zu können. Sie sind in Einrichtungen und Betrieben mit dem Rettungszeichen (grünes Rechteck mit weißer Umrandung und weißem Symbolaufdruck/Pfeil) zu kennzeichnen und ständig frei zu halten.

ist die eben noch zu einer Geruchsempfindung führende Mindestkonzentration eines Duftstoffes (Riechstoffes) in der Luft (stinkend oder duftend). Bestimmte Pestizid-Wirkstoffe können auch in sehr niedrigen Konzentrationen in der Raumluft vom Menschen wahrgenommen werden, ohne dass unmittelbare gesundheitliche Gefahren bestehen.

sind Ergänzungen der Unfallverhütungsvorschriften, die die Berufsgenossenschaften neben ihren Versicherungsaufgaben erstellen. Über 600 Richtlinien und Merkblätter mit Hinweisen über Sicherheitsmaßnahmen sind bisher veröffentlicht worden. Sie beziehen sich auf die Verwendung gefährlicher Stoffe, Werkzeuge, Maschinen und Fördereinrichtungen, auf die Einführung neuer Arbeitsverfahren sowie auf den Transport von Stoffen.

die in einer Vielzahl in der Luft an bestimmten Arbeitsplätzen auftreten können, bestehen darin, dass die Schadstoffe mit der Atemluft aufgenommen werden. Diese Schadstoffe können die Atemwege schädigen. Aerosole in Form von Stäuben, Nebeln oder Gasen wirken auf die Lunge und führen zu toxischen Reaktionen wie Reizung, Entzündung, Sensibilisierung, Fibrose und bösartigen Neubildungen (Karzinomen). Zu diesen Chemikalien gehören auch die Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizidpräparate). Deshalb sollten die Schädlingsbekämpfer bei Applikationsarbeiten nicht auf den Atemschutz verzichten und außerdem dafür sorgen, dass nach der Ausbringung und abgelaufenen Wirkungsdauer der Pestizide eine gründliche Lüftung der Räume erfolgt.

sind auf Nagetiere (Ratten, Mäuse) tödlich wirkende chemische Bekämpfungsmittel verschiedener chemischer Stoffgruppen (Cumarinderivate, Phosphide, Sulfonamide, Thalliumpräparate). Sie sind in einer Vielzahl von Präparaten im Angebot.

sind Insekten mit etwa 5 mm langen mit metallisch-ockerfarbenen Flügeln und mit außen schwarz gerandeten Querstreifen sowie mit weißlich dunkel gescheckten Beinen. Sie legen ihre Eier auf den Blattoberseiten, meist an den Seitenrändern, der Rosskastanien ab. Daraus entwickeln sich Larven, die 1-5 mm lang sind. Nach der Verpuppung gehen aus den Larven die Motten hervor. Die Larven hölen die Blätter aus. Dadurch kommt es zur Braunfärbung und bei starkem Befall zum Absterben der Blätter der Rosskastanien. Da inzwischen die Miniermotten sich stark auch in Deutschland verbreitet haben, führt der Befall zu großen Schäden an den Rosskastanien zumal jährlich mehrere Generationen auf den Blättern auftreten können. Für die Bekämpfung sind Kombinationen von Insektiziden und Fungiziden geeignet, die durch Injektion in den Saftstrom der Bäume gebracht werden müssen. Dadurch kann neben der Rosskastanienminiermotte gleichzeitig auch die Kastanien-Blattbräune bekämpft werden.

geben gemäß der Gefahrstoffverordnung Hinweise auf besondere Gefahren. Sie sind gekennzeichnet von R 1 bis R 67. Neben Einzelangaben werden auch Kombinationen mehrerer R-Sätze für einzelne Gefahrstoffe verwendet.

oder Reste bezogen auf die Anwendung von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln können sich in Räumen (Fußböden, Wände, Arbeitsflächen, Teppiche, Polstergarnituren, Arbeitsgeräte) sowie nach Freilandanwendung, z. B. auf Pflanzen, im Wasser oder im Boden, befinden.

von Pestizid-Wirkstoffen zur dermalen Belastung und Raumluftbelastung machen sich erforderlich zur Risikobewertung am Arbeitsplatz (u. a. Anwendungsbereich von Schädlingsbekämpfungsmitteln) der Applikatoren. Gleichfalls werden Rückstandsuntersuchungen zur inneren (internen) Belastung, d. h. der tatsächlichen, individuellen Aufnahme von Schadstoffen (Pestizid-Wirkstoffe bzw. deren Metaboliten) in den Körper im Blut oder Urin (biologisches Material) vorgenommen. Dies wird als biologisches Monitoring bezeichnet. Verglichen werden alle Analysenergebnisse mit den entsprechenden Referenzwerten (Grenzwerten). Nach der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln werden auch auf Pflanzen und in Pflanzenprodukten die Belastungen durch Rückstände von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen analysiert.