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ist die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes (Gas, Dampf oder Schwebstoff) in der Luft am Arbeitsplatz, die nach heutiger Kenntnis selbst bei wiederholter und langfristiger Exposition von 8 Std. pro Tag und 40 Std. in der Woche im Allgemeinen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen und keine unangemessene Belästigung darstellt.

 

ist chemisch eine Magnesium-Phosphorverbindung, die auf Grund ihrer Toxizität (LD50 oral, Ratte = 11,2 mg/kg) als sehr giftig eingestuft wird. Der eigentliche Wirkstoff, das Phosphin (PH3), wird durch die Reaktion von Magnesiumphosphid mit Wasser freigesetzt. Magnesiumphosphid-Präparate (Degesch Plate, Degesch Strip, Detia Gas-Ex-B) werden als Begasungsmittel zur Insekten- und Milbenbekämpfung angewendet. Bei Vergiftungen werden beim Menschen Mattigkeit, Ohrensausen, Übelkeit, Angstgefühl, Gleichgewichtsstörungen, Bewusstlosigkeit, Atemnot, Unruhe, Kopfschmerzen, Kältegefühl, Schwitzen, Schwindel, Erbrechen, Leibschmerzen, Durchfall, Krämpfe, Atem- und Herzstillstand beobachtet.

 

ist chemisch ein Organophosphat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 1000-1845 mg/kg) wird es als gesundheitsschädlich eingestuft. Malathion-Präparate (Delicia-Milon-Aerosol, Delicia-Milon-EC, Insektenil Konzentrat) wurden als Insektizide angewendet. Bei Intoxikationen durch Malathion zeigen sich die typischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung.

 

sind insbesondere Salze des Metalls Mangan. Mangansalze werden als Düngemittel verwendet, Kaliumpermanganat (KMnO4) ist als Desinfektionsmittel im Gebrauch. Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Dithiocarbamate enthalten auch Mangan in den Wirkstoff-Molekülen.

 

ist chemisch ein Dithiocarbamat, das wegen seiner sehr geringen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5000 mg/kg) keine Kennzeichnung als Gift aufweist. Mancozeb-Präparate (Acrobat Plus, Dithane Ultra, Ridomil MZ Super, Tattoo) werden als Fungizide angewendet. Als Vergiftungssymptome treten Übelkeit und Erbrechen auf, die durch Alkoholaufnahme noch verstärkt werden.

 

ist chemisch ein Dithiocarbamat. Aufgrund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5000 mg/kg) ist es nicht als Gift eingestuft. Maneb-Präparate (Maneb 350 SC, Manex, Trimangol) werden als Fungizide appliziert. Vergiftungssymptome beim Menschen sind nicht beschrieben.

 

gehört zu den echten Hunden. Er ist ein waschbärähnliches Raubtier von einer Körperlänge bis zu 60 cm. Ursprünglich ist er in Ostasien beheimatet, hat sich aber in den letzten Jahren auch in Deutschland als Neubürger stark ausgebreitet. Der nachtaktive Marderhund ist ein Allesfresser und ernährt sich vorwiegend von Pflanzen, Obst und Früchten, Nagetieren, Eiern und Jungtieren von Bodenbrütern sowie von Fischen. Er hält Winterruhe. Durch seine massive Verbreitung ist er jetzt eine Gefahr für die heimische Tierwelt, da er keine natürlichen Feinde hat.

 

 

sind bis 10 mm groß und oben von halbkugelförmiger und unten von flacher Gestalt mit einer bunten Flügelzeichnung. Einige Arten haben auf den roten Flügeldecken 7 schwarze Punkte (Siebenpunkt-Marienkäfer), andere Arten haben gelbe Flügeldecken mit schwarzen Punkten. Bei Störungen tritt aus Poren der Gelenke der Beine eine gelbe Körperflüssigkeit aus, die giftige Alkaloide enthält. Marienkäfer und deren Larven ernähren sich von kleinen Gliedertieren (Milben, Blatt- und Schildläuse) und sind daher nützlich. Sie werden deshalb in der biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Einige Arten leben vegetarisch und können bei Massenauftreten Kulturpflanzen schädigen. Andere Arten fressen auch Mehltau und Schimmelpilze und sind daher auch nützlich.

 

sind Kleinsäuger aus der Familie der Insektenfresser, die mit 27 Arten verbreitet sind. Mit einer Körperlänge von 6-20 cm, zu Grabschaufeln umgebildeten Vorderextremitäten und einer rüsselförmig verlängerten Schnauze sowie kleinen bzw. völlig reduzierten Augen, haben sie einen sehr gut entwickelten Geruchs- und Erschütterungssinn. Ihr Fell ist grau bis schwarz. Meist unterirdisch lebend ernähren sie sich vorwiegend von Insektenlarven und Regenwürmern. Sie bauen unterirdisch ein umfangreiches Gangsystem mit Maulwurfshügeln. Nützlich sind sie als Schadinsektenvertilger. Durch ihre Wühltätigkeit in Pflanzenkulturen sind sie schädlich. Maulwürfe zählen nach der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Tierarten.

 

erfolgt vorwiegend durch Vergrämung über arteneigene Laute, elektromagnetische Felder und durch Schallwellen, allerdings mit geringen Erfolgsaussichten. Auch Maulwurfsfallen sind zur Bekämpfung zugelassen.

 

sind als Kleinnager weit verbreitet. Bekannte Vertreter sind Hausmaus, Feldmaus und Waldmaus. Sie gelten als Vorratsschädlinge (Nahrungs- und Futtermittel), Gebäudeschädlinge (Gebrauchsmittel) und Krankheitsüberträger.

vorwiegend der Hausmaus, erfolgt bei Befall mit Rodentiziden, die größtenteils Cumarinderivate enthalten, deren Wirkung durch Antikoagulation des Blutes hervorgerufen wird. Kleine Populationen können durch Schlagfallen und auch mit Katzen bekämpft werden.

 

ist ein Schädlingsbekämpfungsmittel (Ködergel) mit dem Wirkstoff Hydramethylnon, das in Form von Köderprodukten zur Vernichtung von Ameisen und Schaben zum Einsatz kommt. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5000 mg/kg) ist Maxforce nicht als Gift eingestuft.

 

ist chemisch eine chlorierte Phenoxyalkansäure, die auf Grund ihrer Toxizität (LD50 oral, Ratte = 1160 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft ist. Die MCPA-Präparate (Brennessel-Granulat Spiess- Urania, Herbizid M Du PONT, Rasen Utox flüssig, U 46 M fluid, Utox M) werden als Herbizide im Pflanzenschutz verwendet. Bei Kontakt können Haut- und Augenreizungen auftreten. Nach massiver Aufnahme treten Bewusstseinsstörungen und Koma auf, die bis zum Nieren- und Kreislaufversagen führen können.

 

ist das Multiple Chemikal Sensitive-Syndrom oder die erhöhte individuelle Empfindlichkeit gegen verschiedene, überwiegend synthetische chemisch meist nicht verwandte Substanzen, die Symptome in mehreren Organsystemen auslösen. Dabei liegen die Konzentrationen unter den sonst bekannten Wirkungsschwellen. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Augenbrennen, Nasenlaufen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Schmerzen im Bewegungsapparat, Atembeschwerden, Schwindel. Oft beobachtet man Kombinationen verschiedener Beschwerden.

beruhen auf physikalischer Grundlage durch Fallen (Mause- und Rattenschlagfallen), Klebfallen (Schaben), Fliegenfänger (Stubenfliegen).

 

ist ein mikroskopisch kleiner Algenpilz, der parasitär auf bestimmten Pflanzen lebt. Der Rebenmehltau, so genannter falscher Mehltau, stammt aus den USA. In den europäischen Weinbergen richtet er großen Schaden an. Algenpilze sind auch Parasiten der Kartoffelpflanzen (Kartoffelkrebs) und des Tabaks.
Die Bekämpfung des Mehltaus erfolgt mit verschiedenen Fungiziden (u. a. STEFES Instant).

ist der maximale Emissionskonzentrations-Wert, der zulässig ist, ohne dass Schädigungen von Menschen, Tieren und Pflanzen aus der Umwelt heraus erfolgen. Emissionen sind die in fester, flüssiger oder gasförmiger Form aus Industrieanlagen und aus Abgasen von Verkehrsmitteln abgegebenen Luftverunreinigungen in die Umwelt.

 

sind im Stoffwechselprozess der Lebewesen entstehende (umgesetzte) chemische Substanzen (Stoffe). Metaboliten sind zum Teil auch Zwischenprodukte und außerdem Abbauprodukte verschiedener Schadstoffe (u. a. Pestizide).

 

ist chemisch ein cyclisches Acetaldehydtetramer. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 283 mg/kg) ist es als gesundheitsschädlich eingeordnet. Die Metaldehyd-Präparate (Compo Schneckenkorn, Delu Schneckenkorn, Scheckenkorn, Scheckenkorn Limex, Schneckentod) werden als Molluskizide verwendet. Bei geringer Kontamination treten Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Gesichtsrötung auf. Mittlere Exposition führt zu Muskelzuckungen, Fieber und Verwirrtheit, während größere Mengen tonisch-klonische Krämpfe, Koma, Atemstillstand und Tod zur Folge haben.

 

ist chemisch ein Organophosphat, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 20 mg/kg) als sehr giftig eingestuft ist. Die Methamidophos-Präparate (Tamaron, früher auch Filitox) werden als Insektizide in der Landwirtschaft appliziert. Bei Intoxikationen werden die typischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung festgestellt.

 

ist chemisch ein Organophosphat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 25 mg/kg) wird es als sehr giftig eingeordnet. Präparate des Methidathion (Ultrazid 40, Ultrazid 200, Ultacron) werden in der Landwirtschaft als Insektizid angewendet. Bei Vergiftungen treten die typischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung auf.

 

sind mikroskopisch kleine Lebewesen. Dazu zählen Viren, Bakterien, einzellige Pilze und Algen sowie Urtiere/Protozoen (einzellige Tiere).

 

der Schädlingsbekämpfungsmittel bestehen aus einer Dispersion von mikroskopisch kleinen Tropfen der Wirkstoffe in einem wässrigen Medium. Die Tropfen sind individuell mit einer stabilen porösen Schicht aus synthetischen Polymeren überzogen. Dabei steht die Wirkung des Endproduktes in enger Verbindung mit den Eigenschaften der Umhüllung. Die Insektizideigenschaften bleiben erhalten. Mikroverkapselte Präparate (u. a. Pennphos, Empire 20) haben sich im Innenbereich der Schädlingsbekämpfung bewährt, da sie lokal ausgebracht werden können und damit für den Anwender und Verbraucher (Nutzer der Räume) mehr Sicherheit bieten als vernebelte Wirkstoffe.

 

 

ist der maximale Immissionskonzentrations-Wert. Er wird für bestimmte luftfremde Stoffe gesetzlich als maximal zulässig in der bodennahen Atmosphäre festgelegt. Der MIK-Wert ist ein Richtwert für die Dauerbelastung durch Luftschadstoffe in der Nachbarschaft von Industrieanlagen. Diese Konzentrationen der Luftverunreinigungen gelten nach den derzeitigen Erfahrungen für Menschen, Tiere und Pflanzen bei bestimmter Dauer und Häufigkeit der Einwirkung als unbedenklich.

 

ist die frühere Bezeichnung für gesundheitsschädlich nach den Festlegungen der Gefahrstoffverordnung für den Toxizitätsbereich LD50 oral, Ratte zwischen 200 und 2000 mg/kg Körpermasse (siehe auch gesundheitsschädlich).

 

 

sind natürliche oder synthetisierte („künstliche") mineralische Stoffe, die dem Boden zugeführt werden, um eine Erschöpfung durch die dauernde Beanspruchung (Anbau von Kulturpflanzen) zu verhindern. Die Mineraldüngung ersetzt die von Pflanzen entzogenen Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium Spurenelemente). Zur Anwendung kommen u. a. Kalisalpeter, Ammoniumsulfat (schwefelsaures Ammoniak), Kalkammonsalpeter, Kalkstickstoff, Superphosphat, Thomasphosphat (Thomasmehl), Kali, Kainit, Kalk, Kalimagnesia, Mg-Kali.

 

ist eine amerikanische Marderart. Er wird bis zu 75 cm lang, langhaarig ohne weiße Oberlippe. Den heimischen Nerz hat er verdrängt. Seine Nahrung besteht aus Nagetieren, Fröschen, Fischen und Vögeln (Enten). Der Mink greift auch Brutkolonien an.

 

ist der planmäßige rotierende Wechsel in der Anwendung von verschiedenen Schädlingsbekämpfungsmitteln mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen, zu denen weder Gruppen-, Kreuz- oder multiple Resistenz besteht. Die Mittelrotation dient der Resistenzprophylaxe.

 

ist die Maul- und Klauen-Seuche. Sie ist eine Aphthenkrankheit (Maul- und Klauenausschlag) der Klauentiere, die auch beim Menschen (Melker) auftreten kann.

Erreger ist das MKS-Virus. Bei Tieren treten bei dieser Seuche Bläschen vorwiegend in der Maulgegend und an den Klauen auf. Bei dieser Seuche sind die entsprechenden Bestimmungen (Absperrung, Seuchenmatten) strikt einzuhalten. Symptome beim Menschen sind Bläschen und Geschwüre in der Mundschleimhaut, an den Händen und Füßen sowie Fieber. Prophylaktisch sind Schutzimpfungen erforderlich.

 

sind chemische Pestizid-Wirkstoffe (Bekämpfungsmittel), die als Präparate zur Tötung von Weichtieren (Weichtiergifte), insbesondere Schnecken angewendet werden.

ist ein Faktor (Stoff), der in direkter Reaktion mit genetischen Strukturen oder indirekt durch zellinterne Reaktionsprodukte Mutationen auslöst.