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ist physikalisch ein Aggregatzustand der Materie (von chemischen Stoffen), bei denen bei normalen Temperaturen der Abstand zwischen den frei beweglichen Molekülen beliebig veränderlich ist.

 

 

ist ein analytisches Trennverfahren für verdampfbare Stoffe in einem Gaschromatographen. Die Probe wird in einem Injektorblock verdampft und mit der mobilen Phase in einem Trägergasstrom durch die Chromatographensäule geleitet. Dabei erfolgt eine Auftrennung der Einzelkomponenten je nach ihrer Affinität zur stationären Phase der Säule. Die Detektion erfolgt mit Hilfe verschiedener stoffspezifischer Detektoren. Aus dem aufgezeichneten Chromatogramm lassen sich qualitativ und quantitativ die einzelnen Bestandteile analysieren. Auch Pestizidwirkstoffe und deren Metaboliten werden mit dieser Methode analysiert. So lassen sich die Raumluftkonzentration von Pestiziden bei Schädlingsbekämpfungen wie auch die dermale und interne Belastung durch Rückstandbestimmungen im Blut und Urin ermitteln und damit die Gesamtbelastung der Schädlingsbekämpfer bei Pestizidapplikation durch Pestizide feststellen.

 

ist die Vergiftung durch Einwirkung von Gasen z. B. Kohlenmonoxid, Methan, Stickoxide, durch die eine Sauerstoffverarmung im Organismus erfolgt.

wurde durch die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 401 „Gefährdung durch Hautkontakt" im Mai 2006 im Bundesarbeitsblatt veröffentlicht. Dadurch wurden die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung im Hinblick auf die Gefährdung der Haut konkretisiert. Die Beurteilung der Gefährdungen gewinnt eine besondere Bedeutung. Es werden Tätigkeiten mit hautgefährdenden, hautresorptiven und hautsensibilisierenden Gefahrstoffen einschließlich der Feuchtarbeit in die TRGS einbezogen.
Es wird empfohlen, in den Betrieben die entsprechenden Gefahrstoffvorschriften zu konkretisieren.
Auch die Schädlingsbekämpfer sind durch den Umgang mit verschiedenen Pestizid-Wirkstoffen und deren Präparaten, den Schädlingsbekämpfungsmitteln, hautgefährdenden, hautresorptiven und hautsensibilisierenden Gefahrstoffen ausgesetzt. Daraus resultiert insbesondere ein guter Körper- und Handschutz bei Anwendungen von Schädlingsbekämpfungsmitteln.

hat zum Hauptinhalt den Transport von gefährlichen Gütern (Gefahrgut). Dazu sind allgemeine Bestimmungen, Einstufung der Gefahrgüter, Verpackung der Gefahrgüter, Gefahrzettel, Vorschriften über Beförderungsmittel und Beförderung, Anwendung der Vorschriften, leere Verpackungen und Kleinmengenregelungen festgelegt.

sind primär gefährliche oder explosionsfähige Substanzen und Zubereitungen sowie Stoffe, aus denen beim Umgang oder bei der Verwendung gefährliche oder explo-sionsfähige Substanzen entstehen oder freigesetzt werden.

Nach dem Chemikaliengesetz in der Gefahrstoffverordnung sind Stoffe und Zubereitungen gefährlich (Gefahrstoffe), wenn sich nachfolgende Eigenschaften aufweisen: Explosionsgefährlich (E), brandfördernd (O), hochentzündlich (F+), leicht entzündlich (F), sehr giftig (T+), giftig (T), gesundheitsschädlich (Xn), ätzend (C), reizend (Xi), sensibilisierend und krebserzeugend.

 

regelt den Umgang mit Gefahrstoffen und deren Kennzeichnung (mit Gefahrensymbolen, Sicherheitsratschlägen) und untersagt das Inverkehrbringen bestimmter Stoffe. Sie dient dem Schutz der Allgemeinheit, beruflich Exponierter, besonderer Personengruppen und der Umwelt vor stoffbedingten Schädigungen. Dabei hat der technische Arbeitsschutz (Beseitigung und Verminderung der Gefahrstoffe) Vorrang vor dem medizinischen Arbeitsschutz (Beschäftigungsbeschränkungen bzw.-verbote, Vorsorgeuntersuchungen). Seit 1. Januar 2005 ist die Neufassung der Gefahrstoffverordnung in Kraft (BGBl. I, S. 3758 vom 23.12.2004). Diese Neufassung ist nicht nur eine Anpassung an das Europäische Recht, sondern auch ein Schritt zur Neuordnung des Gefahrstoffrechts im Kontext eines zeitgemäßen Arbeitsschutzes. Die neue Gefahrstoffverordnung hat als Grundlage die Forderungen des Arbeitsschutzgesetzes. Es werden Rahmenvorgaben geschaffen durch die Räume für eigenverantwortliches Handeln und für Entscheidungen in de Betrieben gegeben sind.

 

ist ein gallertiges wasserreiches Produkt - ein disperses System. Im Gel sind die dispergierenden Bestandteile (Kieslsäuren, Pektine u. a.) im Dispersionsmittel in unregelmäßigen Gerüsten netz- oder wabenförmig angeordnet und an einzelnen Stellen miteinander verbunden. Schädlingsbekämpfungsmittel-Wirkstoffe werden auch in so genannten Gel-Präparaten formuliert.

 

enthalten die chemischen Wirkstoffe in einem Gel verteilt. Diese Präparate haben sich in der Schädlingsbekämpfung in den letzten Jahren bewährt, da nach exakter Befallsermittlung durch entsprechende Applikationstechnik (Pistole, Spritze) eine effektive Ausbringung der Präparate auch in Ritzen und Spalten möglich ist. Gelpräparate sind u. a. Proficid Aktiv, Maxforce Ultra, Schwab Ex-Gel und Delicia Schaben- und Ungeziefergel gegen Schaben so wie Ameisengele.

ist vor und nach jeder Arbeit mit Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln nicht erlaubt. Das Trinken von Alkohol kann die gesundheitsschädigende Wirkung vieler Pestizid-Wirkstoffe im menschlichen Organismus erhöhen.

ist das subjektive Fehlen körperlicher und seelischer Störungen bzw. die Nichtnachweisbarkeit entsprechender krankhafter und pathologischer Veränderungen. Laut WHO ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens.

 

ist ein Einstufungsbegriff der Toxizität (Giftigkeit) von chemischen Stoffen entsprechend den Festlegungen der Gefahrstoff-verordnung.
Gesundheitsschädlich sind Stoffe und Zubereitungen, wenn sie bei Einatmung, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut zum Tode führen oder akute und chronische Gesundheitsschäden verursachen können.

sind Tiere, die die Gesundheit des Menschen und auch von Tieren (Haustiere) schädigen. Sei es direkt als parasitäre Würmer, Milben, Läuse, Wanzen oder durch Übertragung von Krankheiten wie Malaria, Tollwut und Enzephalitis.

 

 

haben als Gewerbeaufsicht die Aufsicht über den staatlichen Arbeitsschutz zusammen mit dem staatlichen Gewerbearzt wahrzunehmen. Sie überprüfen die Durchführung der staatlichen Rechtsvorschriften wie Arbeitsstättenverordnung und die Gefahrstoffverordnung. Die Gewerbeaufsichtsbeamten sind berechtigt, die Betriebe während der Arbeitszeit zu besichtigen, Auskünfte zu verlangen, Proben zu entnehmen, sofort vollziehbare Anordnungen zu treffen und Ordnungsstrafen zu verhängen. Hinsichtlich der Beratung der Arbeitgeber, der Kontrolle und der Unfallanalyse deckt sich der Aufgabenbereich weitgehend mit denen der Unfallversicherungsträger. Der öffentlich-rechtliche Arbeitsschutz wird dagegen durch die Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen überwacht.

 

ist ein Verfahren zur Applikation von Pestizid-Präparaten. Dabei erfolgt die Verteilung der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel mit speziellen Gießgeräten. Gießen findet im gärtnerischen Pflanzenschutz Anwendung zur Behandlung von Sämlingen und Setzlingen bzw. Pflanzenbeständen.

 

sind Stoffe (Naturstoffe, Chemikalien, Arzneistoffe usw.), die in relativ kleinen Mengen zum Teil erst nach Umwandlung im Organismus (Giftung) durch ihre chemischen oder physikalischen Eigenschaften Funktionsstörungen, Gesundheitsschäden oder den Tod hervorrufen können.
„Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist" (Paracelsus 1538).

ist ein Einteilungsbegriff der Toxizität, festgelegt in der GefStoffV mit LD50 oral, Ratte >25-200 mg/kg Körpergewicht.

Giftig sind Stoffe und Zubereitungen, wenn sie in geringer Menge beim Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut zum Tode führen oder akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen können.

 

erfolgt nach Festlegungen in der Gefahrstoffverordnung für die Stoffe (z. B. Pestizide) entsprechend ihrer mittleren letalen oralen Dosis (LD50 oral, Ratte). Sehr giftig = bis 25 mg/kg Körpermasse, giftig >25-200 mg/kg Körpermasse, gesundheitsschädlich = >200-2000 mg/kg Körpermasse und größer 2000 mg/kg Körpermasse keine Einteilung als Gift.

 

sind offizielle Zentren für Vergiftungsfälle in Deutschland. In einer Anzahl von Städten wie Berlin, Braunschweig, Bremen, Hamburg, Kiel, Koblenz, Ludwigshafen, Mains, München, Münster und Nürnberg befinden sich Informationszentren für Vergiftungsunfälle. Diese Zentren sind Tag und Nacht bereit, Auskünfte über Gegenmaßnahmen bei Vergiftungen aller Art (u. a. Pestizide) zu geben.

 

tritt in vielen typischen Fällen zunächst an einzelnen Organsystemen auf. Dabei ist die Wirkung abhängig von Menge, Konzentration, Löslichkeit, Verabfolgung bzw. Ort der Einwirkung und deren Dauer, Resorbierbarkeit, Verteilung im Organismus und vom individuellen Körperzustand.

 

stellen die Grenzen der Belastbarkeit da. Es ist der Bereich, dort wo Gesundheitsschädigungen zu erwarten oder nicht mehr auszuschließen sind. Ein absoluter Schutz z. B. gegenüber Gefahrstoffen ist nur durch die Beseitigung der Belastung zu erreichen. Der Beginn der Gesundheitsschädigung ist oft nicht eindeutig festzulegen, da die tatsächliche Belastung von vielen Faktoren abhängig ist. Grenzwerte sind für äußere und innere Belastungen festgelegt, deren regelmäßige Überwachung notwendig ist.