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ist ein Insektenbekämpfungsmittel mit dem Organophosphat-Wirkstoff Parathion. Auf Grund seiner hohen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5-30 mg/kg) ist das Präparat als sehr giftig eingestuft. Bei Intoxikationen treten die Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung auf.

 

bedeutet Elektro-Enzephalo-Gramm. Durch die Elektroenzephalographie, werden die Potenzialschwankungen des Gehirns über die auf der Kopfhaut angebrachten Elektroden erfasst und im EEG aufgezeichnet. Es lassen sich dadurch eventuelle pathologische Veränderungen im Gehirn und Störungen in der Gehirntätigkeit feststellen.

 

EKA bedeutet Expositionsäquivalente für Krebserzeugende Arbeitsstoffe. Sie sind Beziehungen zwischen der Stoffkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz und der Stoff- bzw. Metabolitenkonzentration im biologischen Material (Blut, Urin). Aus den EKA-Werten kann abgeleitet werden, welche innere Belastung sich durch einen bestimmten krebserzeugenden Arbeitsstoff bei ausschließlich inhalativer Stoffaufnahme ergibt.

 

sind gasförmige Elemente (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon, Radon), die aufgrund ihrer Atomstruktur außerordentlich reaktionsträge sind und daher unter gewöhnlichen Bedingungen keine chemischen Verbindungen bilden.

ist das Absetzen der Eier insbesondere von Insekten und Milben. Dabei ist es für den Schädlingsbekämpfer von Bedeutung, wo die spezielle Schädlingsart ihre Eier ablegt und wie der Entwicklungszyklus bis zum neuen Schädling abläuft, damit eine erfolgreiche Bekämpfung erfolgen kann.

 

sind tierische und pflanzliche Naturstoffe, die chemisch über Peptidbindung der verschiedenen Aminosäuren gebildet werden. Die Polypetidketten können sich unter Bildung verschiedener Eiweißstrukturen zu einfachen Eiweißen, den Proteinen oder mit anderen Stoffen zu zusammengesetzten Eiweißen, den Proteiden verbinden.

 

 

ist chemisch das Eisensalz der Schwefelsäure (FeSO4). Eingestuft wird es auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 810 mg/kg) als gesundheitsschädlich. Als spezifisches Herbizid werden die Eisen-II-sulfat-Präparate (Beckhorns Moosvernichter mit Rasendünger, Gabi-Antimoos flüssig, Moos-Tod, MV Rasen Floranid, Rasenschön, Wolf Moosvernichter mit Rasendünger) angewendet. Zu Symptomen einer Eisen-II-sulfat-Intoxikation kommt es nur durch eine massive orale Aufnahme zu Magen-Darm-Symptomen, Kreislaufkollaps, Schock mit Todesfolge (Ablauf in vier Phasen).

 

verursachen bei Menschen Gefühle der Abneigung und des Widerstandes. Der Widerwille und die Abscheu können durch Geruch und Geschmack hervorgerufen werden. Ekel kann sich ursprünglich sowohl auf Organismen, Gegenstände als auch auf Menschen beziehen. Ekelgefühle können bereits durch die Vorstellung der ekelerregenden Organismen und Gegenstände hervorgerufen werden. So können Schaben und Nagetiere (Mäuse, Ratten) als Ekelerreger angesehen werden.

 

bedeutet Elektrokardiogramm, das durch die Elektrokardiographie, einem Verfahren zur Registrierung der Aktionspotentiale des Herzens, die von der Körperoberfläche oder intrakardial abgeleitet und als Kurven (EKG) aufgezeichnet werden. Das EKG gestattet Aussagen über Störungen der Herztätigkeit.

 

ist eine Erkrankung der Oberhaut mit flächenhaften, gegenüber der gesunden Haut nicht deutlich abgegrenzten Effloreszenzen (Hautblüten) als Knötchen-, Schuppen- und Bläschenbildung verbunden mit Hautrötungen und Juckreiz.

 

sind auf der Körperoberfläche schmarotzende Organismen wie Einzeller, Würmer, Arthropoden und Insekten.

ist die Eigenschaft eines Agens (chemischen Stoffes, physikalischer Faktoren und biologischer Faktoren), die während der Embryonalperiode mit der möglichen Folge letaler oder teratogener Effekte Fehlbildungen hervorruft.

 

ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 3500 mg/kg) nicht als Gift eingestuft ist. Empenthrin-Präparate (Globol Mottenfrei teilbar, Globol Motten Raus) werden als Insektizide speziell zur Mottenbekämpfung angewendet. Bei Intoxikationen wurden Symptome der Pyrethroid-Vergiftung festgestellt.

 

 

bedeutet, dass aus zwei nicht oder nur begrenzt ineinander löslichen Flüssigkeiten, wobei die eine Flüssigkeit als disperse Phase (Emulgendum) sehr fein und gleichmäßig in der anderen, dem Emulsionsmittel verteilt ist. Pestizid-Präparate werden zum Teil als Emulsionen appliziert.

 

sind Hilfsmittel zur Stabilisierung von Emulsionen. Sie werden in geringer Menge den Emulsionen (u. a. Pestizide) zugesetzt.

sind Tier- und Pflanzenarten, die nur in einem bestimmten. natürlichem Gebiet (Areal) auftreten.

sind im Innern eines Wirtes schmarotzende Organismen wie Einzeller, Bandwürmer, Saugwürmer und Fadenwürmer.

umfasst Verfahren zur Bekämpfung von Giftwirkungen durch mechanische Entfernung exogen zugeführter Gifte z. B. durch Gaben eines Antidots oder Antitoxins. Des Weiteren durch Verminderung der Giftresorption oder zur beschleunigten Giftelimination.

 

ist die Beseitigung von Kopf-, Kleider- und Filzläusen von Körper, Bekleidung, Ausrüstung oder aus Räumen mit Hilfe mechanischer, thermischer oder chemischer Mittel (Insektizide zur Entlausung).

ist die Bekämpfung oder Vernichtung von Körper- oder Gebäudeungeziefer (Wohnungs- bzw. Stallungeziefer) mit chemischen Mitteln (Insektiziden). Bei der direkten Entwesungsapplikation in Viehställen ist darauf zu achten, dass das Vieh und die dort gewonnenen Lebensmittel auch nicht indirekt mit den Pestizidrückständen belastet werden.

bedeutet für Stoffe, dass sie leicht brennbar sind. Wenn die entsprechende Entzündungstemperatur erreicht ist, können solche Stoffe freiwillig, z. T. lebhaft verbrennen, z. B. Lösungsmittel.

 

sind für den Stoffwechsel aller Organismen unentbehrliche Eiweißkörper, die als Biokatalysatoren die biochemischen Reaktionen ermöglichen und sie beschleu-nigen sowie in eine bestimmte Richtung ablaufen lassen. Dabei werden sie selbst nicht verändert.

 

sind Stoffe und Zubereitungen, wenn sie beim Einatmen, Verschlucken oder durch Aufnahme über die Haut vererbbare genetische Schäden zur Folge haben oder deren Häufigkeit erhöhen können.

besteht beim Umgang mit Gefahrstoffen. Bevor ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer zum Umgang mit Gefahrstoffen beschäftigt, hat er zur Feststellung der erforderlichen Maßnahmen die mit dem Umgang verbundenen Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen. Welche Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren zu treffen sind, die beim Umgang mit Gefahrstoffen entstehen können, hat der Arbeitgeber zu regeln, bevor der Beschäftigte mit den Gefahrstoffen umgeht.

 

durch Schadorganismen können ohne Einsatz von Pestiziden 50 % der Ernte (40 % Vorernteverluste, 10 % Nachernteverluste) und mehr der Ernte betragen. So werden 200 Millionen Tonnen Getreide/Jahr vernichtet. 20 % der Grundnahrungsmittel werden jährlich durch Ratten zerstört und Mäuse führen jährlich zu einem Schaden von 200 Milliarden Dollar.

 

ist eine Bezeichnung für krankheitserregende (pathogene) Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze) und Parasiten.

umfasst die am Verletzten oder akut Erkrankten durch Laien, Heilgehilfen oder einem Arzt durchgeführten ersten Maßnahmen als Vorbereitung zum Transport mit dem Ziel der Abwendung akuter Lebens- und Gesundheitsgefahren. Laut Gesetz ist jeder verpflichtet dem Verunglückten Erste Hilfe zu leisten.

Bei Vergiftungsunfällen mit Pestiziden als erstes die mit Mitteln behaftete Kleidung ausziehen, betroffene Körperteile mit Wasser abwaschen. Bei Anzeichen des Unwohlseins, den Betroffenen an die frische Luft in die stabile Seitenlage bringen, die Atemwege frei machen und die Lebensfunktionen (Atmung, Herztätigkeit) ständig kontrollieren. Wenn notwendig Wiederbelebungsversuche durch Herz-Druckmassage und Beatmung bis zum Eintreffen eines Arztes durchführen.

 

ist chemisch ein Pyrethroid, das wegen seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 88,5 mg/kg) als giftig eingestuft ist. Esfenvalerat-Präparate (Sumicidin Alpha) werden als Insektizide verwendet. Die Vergiftungssymptome entsprechen denen einer Pyrethroid-Vergiftung.

 

ist während des Umganges (Applikation) mit Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln einzuhalten, um zu verhindern, dass ungewollt mit der Nahrungsaufnahme auch Pestizide in den Mund und damit in den Körper gelangen. Deshalb wird dieses Verbot auch ausdrücklich in den Anwendervorschriften hervorgehoben.

 

sind chemische Verbindungen, die durch die Reaktion von Alkanolen (Alkoholen) mit anorganischen oder organischen Säuren unter Wasserabspaltung entstehen. Viele Ester werden als Lösungsmittel (z. B. Essigester) verwendet. Wegen des fruchtartigen Geruches einiger Ester dienen sie als Fruchtessenzen. Fette sind Ester des Glyzerins und verschiedener Fettsäuren. Einige Pestizid-Wirkstoffe sind ebenfalls Ester.

 

sind chemische Verbindungen, die zwischen den organischen Resten eine Sauerstoffbrücke aufweisen. Der bekannteste Ether ist der Diethylether (C2H5OC2H5) auch kurz als „Ether" bezeichnet. Dieser wurde früher zur Ethernarkose verwendet. Ether finden besonders als Lösungsmittel Verwendung, u. a. auch für die Wirkstoffe der Pestizide.

 

ist chemisch ein Carbamat. Es wird auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 200 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingeordnet. Die Ethiofencarb-Präparate (Compo Blattlaus-frei, Croneton-Granulat, Croneton-Blattlaus-frei) werden als Insektizide verwendet. Vergiftungssymptome beim Menschen sind nicht bekannt.

 

beinhalten rechtliche Festlegungen für die Europäische Union.

enthalten Festlegungen u. a. zu Gefahrstoffen zum Schutz der Arbeitnehmer gegen die Gefährdung durch chemische Schadstoffe und biologische Arbeitsstoffe. Diese Richtlinien sind für die Mitgliedstaaten der EU verbindlich. Die nationalen Standards werden mit diesen Vorgaben in Übereinstimmung gebracht und müssen in einem vorgegebenen Zeitraum umgesetzt werden. Das ist z. B. auch zutreffend für die persönlichen Schutzausrüstungen der Schädlingsbekämpfer.

sind brennbare Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube. Diese Stoffe und Zubereitungen können auch ohne Beteiligung von Luftsauerstoff exotherm unter schneller Entwicklung von Gasen reagieren und unter festgelegten Prüfbedingungen detonieren, schnell verpuffen oder beim Erhitzen explodieren. Nach der Gefahrstoffverordnung müssen sie besonders gekennzeichnet sein.

 

umfasst Maßnahmen die beim Umgang mit brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben geeignet sind, Explosionen zu verhindern oder zu begrenzen.

 

ist die Gesamtheit der äußeren Bedingungen (Einflüsse, Gefahren), denen ein Organismus ausgesetzt ist und für die Entstehung einer Krankheit als Ursache gesehen werden können. Schädlingsbekämpfer sind z. B. gegenüber Pestiziden exponiert.

 

ermitteln die Einwirkungen bestimmter äußerer Bedingungen (Einflüsse, Gefahren), z. B. Pestizide, denen ein Organismus ausgesetzt sein kann. Dabei kann die spezifische Exposition über die Haut (dermal) und über die Atmungsorgane (inhalativ) durch verschiedene Methoden (Pad-Methode, Handabwaschungen, Luftprobenahme) erfasst und bewertet werden.

 

bedeutet, dass Arbeitsverfahren so zu gestalten sind, dass gefährliche Gase, Dämpfe oder Schwebstoffe nicht frei werden, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist. Durch Arbeitsschutzmaßnahmen muss erreicht werden, die Arbeitnehmer nicht unmittelbar mit gefährlichen gasförmigen, flüssigen oder festen Stoffen in Kontakt kommen.

 

ist der Zeitraum des Ausgesetztseins von Menschen gegenüber Einflüssen von Gefahrstoffen (Pestiziden).

 

sind die oberen (Arme) bzw. unteren (Beine) Gliedmaßen oder bei Tieren vordere und hintere Extremitäten.

ist die äußere Belastung der Beschäftigten durch Schadstoffe (z. B. Pestizide), d. h. die Körperoberfläche (Haut) und Atmungsorgane durch die Raumluft (Atemluft). Die Bestimmung dieser Belastung kann durch die Pad-Methode und durch Raumluftmessungen erfolgen (siehe auch dort).

 

bedeutet Ausatmung. Die Ausatmungsluft wird auch als Exhalationsluft bezeichnet. So können eingeatmete Lösungsmittel zum Teil unverändert wieder exhaliert werden.