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ist chemisch 2,4-Dichlorphenoxyethansäure, d. h. eine chlorierte Phenoxyalkansäure. Auf Grund der Toxizität (LD50 oral, Ratte = 699 mg/kg) gilt 2,4-D als gesundheitsschädlich. 2,4-D-Präparate werden als Herbizide (Compo Rasenunkrautfrei, Duplusan KV-Kombi, U 46 D-Fluid) verwendet. Als Symptome bei 2,4-D-Kontakt werden Reizungen der Haut, Atemwege und Augen genannt. Höhere Expositionen äußern sich in Müdigkeit, Schwäche, Übelkeit, Kopfschmerzen und Magen-Darmbeschwerden.

 

ist der Druck, der sich in einem Gefäß im Gleichgewicht zwischen seiner flüssigen oder festen Phase befindlichen gesättigten Dampfes ausbildet. Schädlingsbekämpfungsmittel mit einem hohen Dampfdruck verflüchtigen und verteilen sich z. B. nach der Applikation sehr schnell.

ist chemisch ein Thiadiazin, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 520 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft wird. Dazomet-Präparate (Basamid Granulat) werden als Bodenentseuchungsmittel angewendet. Beim Menschen wurden bei Kontakt mit Dazomet Haut- und Augenreizungen und Bullöse Dermatitis (Blasenbildung) beobachtet.

= Dichlordiphenyltrichlorethan ist chemisch ein aromatischer Chlorkohlenwasserstoff. Es ist ein Insektizid-Wirkstoff, dessen Anwendung in Deutschland bereits 1972 wegen seiner kanzerogenen Eigenschaften und außergewöhnlich hohen Persistenz in der Umwelt und im menschlichem und tierischem Organismus verboten wurde.

ist die Behebung einer Verunreinigung (Kontamination) z. B. durch Pestizide von Gegenständen, Arbeitsflächen und der Raumluft durch Entgiftung oder von Krankheitserregern durch Desinfektion.

ist chemisch ein Pyretroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 128 mg/kg) als giftig eingeordnet wird. Deltamethrin-Präparate (Decis flüssig, Decis EC, Detmol delta, SchädlingsVernichter Decis, Cyslin Suspensionskonzentrat) werden als Insektizide appliziert. Bei Deltamethrin-Intoxikation treten die typischen Pyrethroid-Vergiftungssymptome auf.

oder kutan bedeutet die Haut betreffend. Dermale Aufnahme der Pestizide heißt, dass diese über die Haut aufgenommen (resorbiert) werden.

 

ist eine Hauterkrankung, die sich in einer Hautentzündung und Hautrötung manifestiert. Sie wird hervorgerufen durch chemische, physikalische, allergische und mikrobielle Einwirkungen.

bedeutet Entseuchung (Entkeimung). Nach dem DAB ist Desinfektion „totes oder lebendes Material in einen Zustand versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann". Erreicht wird die Desinfektion durch Verminderung der Keimzahl mit Abtötung oder Inaktivierung, das heißt Versetzung aller Krankheitserreger (pathogene Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen) in einen nichtifektiösen Zustand mit chemischen Mitteln oder durch physikalische Verfahren.

sind geeignete chemische Mittel wie Chlor, Jod und deren Verbindungen (Chlorkalk, Tosylchloramin,Polyvidon-Jod) Ethyl- und Propylalkohol, Formaldehyd,Glutaraldehyd, Benzoesäure, Phenolderivate (Thymol, Kresole, Chlorphenole), Invertseifen (Benzalalkoniumchlorid), Schwermetallverbindungen (Sublimat, Phenylmercuriborat, Silbernitrat).

 

ist eine fach- und sachkundige, gesundheitssichernde Person, die u. a. Desinfektionsmittel appliziert.

 

bedeutet Nachweis z. B. von chemischen Substanzen (Pestiziden) verschiedene durch analytische Verfahren.

ist chemisch ein Organophosphat mit einer LD50 oral, Ratte = 1250 mg/kg, und deshalb als gesundheitsschädlich eingestuft. Diazinon-Präparate (Insektil-Di-forte, Knox out, Zidil Insektenspray, Pyrtox Wespenspray, Pyrtox Insektenkiller EC) werden als Insektizide und Akarizide eingesetzt. Die Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung sind bei Vergiftungen feststellbar.

 

ist chemisch ein Organophosphat, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 56 mg/kg) als giftig eingeordnet wird. DDVP-Präparate (Blattanex-Spezial-Spray, Detia Insekten Strip, Detmol fum, Finicon Wespenspray, Finicon Nebelautomat, Hyganol-DD, Hyganex Wepenspray, Insektenstop, Mafu Nebelautomat, Pyrtox Wespenspray, SchwabEx-spray, Vos antifog) werden weitverbreitet als Insektizid appliziert. Als Vergiftungssymptome durch Dichlorvos werden die Acetylcholinesterase-Hemmungserscheinugen beschrieben.

 

ist chemisch ein Cumarinderivat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 1,8 mg/kg) wird es als sehr giftig eingestuft. Defenacoum-Präparate (Bertram Defenacoum Fertigköder, Bertram-Mäuse-Spezialköder, Compo Mäuse-Korn, Compo Ratten-Mäuse-Köderblock, Compo Ratten- und Mäuseköder, Compo Ratten-Mäuse-Köderbox, Finicon Probloc Dife, Deutscher Bester Paste Köder, Finicon Pasta dife 15, Finicon Probloc Dife Cup, Finicon Nagerpuder Dife, Finicon Köderblock Erdbeeren, Finicon Köderblock Apfel, Frunax DS Rattenriegel, Mäusekorn, Murin Dife Pasta, Sorex Star Blocks, Rattenköderblock-D, Sugan Perfekt, Sugan Trankköder) werden als Rodentizide angewendet. Vergiftungssymptome durch Difenacoum sind die Hemmung der Blutgerinnung, Haut- und Schleimhautblutungen sowie in schweren Fällen Blut im Kot und Urin.

 

ist chemisch ein Benzothiopyranonderivat, das wegen seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 0,6 mg/kg) als sehr giftig eingeordnet wird. Difethialon-Präparate (Contrax-D-Beutel, Contrax-D-Block, Contrax-D-Köder) werden als Rodentizide appliziert. Symptome der Vergiftung durch Difethialon sind nicht beschrieben.

 

ist chemisch ein Harnstoffderivat mit einer sehr geringen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 4640 mg/kg) und deshalb nicht als Gift eingestuft. Verwendet werden Diflubenzuron-Präparate (Dimilin 80 WG, Dimilin 25 WP) als Insektizid. Symptome einer Vergiftung durch Diflubenzuron sind nicht bekannt.

ist chemisch ein Organophosphat, das wegen seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 300 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft wird. Dimethoat wird umfangreich in Insektizid-Präparaten (Bi 58 EC, Bi 58 Spray, Bi 58 Combi-Stäbchen, Blattlaus-frei Spiess-Urania, Danadim 400 EC, Insektenspritzmittel Rogor, Perfekthion, Rosen-Pflaster, Compo Zierpflanzenspray Bi 58, Compo Pflanzenschutz-Stäbchen) eingesetzt. Bei Exposition treten die typischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung auf.

 

sind heterozyklische chemische Verbindungen mit zwei Sauerstoffatomen, Kurzbe-zeichnung für polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD). Das giftigste Dioxin ist das 2,3,7,8-Tetrachlordibenzoparadioxin (TCDD), das Hautschäden, Übelkeit, Schwindelgefühl sowie Leberschäden verursacht. Dioxine sind unerwünschte Nebenprodukte bei Verbrennungsprozessen (Müllverbrennung bei zu niedrigen Temperaturen) und bei der technischen Verarbeitung chlorierter aromatischer Verbindungen, wie die Herstellung von Pestiziden und Desinfektionsmitteln.

 

ist chemisch ein Pyrethroid. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5000 mg/kg) erfolgt keine Einstufung als Gift. Verwendet wird d-Phenothrin in Insektizid-Präparaten (Celaflor Insektenspray, Globol Insektenspray, Globol Schabenspray, Globol Ameisenköder, Flit Insekten Spray). Bei Intoxikationen wurden die charakteristischen Symptome einer Pyrethroid-Vergiftung beobachtet.

 

ist eine physikalische Einheit und bedeutet spezifische Masse pro Volumeneinheit angegeben in g/cm3 oder kg/m3.

ist ein pharmazeutisch ein Maß (Gewicht), d. h. die Menge eines Arzneimittels, die verabreicht werden darf. Die tolerierbare Dosis ist die höchst zulässige, nicht zu überschreitende Menge eines Gefahrstoffes, die nicht überschritten werden darf, ohne dass gesundheitliche Schäden entstehen.

ist die Abhängigkeit eines durch chemische oder physikalische Agenzien ausgelösten (therapeutischen oder toxischen) Effekts von der applizierten Dosis. Die Kenntnis der Dosis-Wirkungsbeziehungen stellt die Entscheidungsgrundlage für die Definition von Grenzwerten dar.

 

ist die duldbare tägliche Aufnahme eines Stoffes. Siehe ADI-Wert.

ist die tolerierbare tägliche dermale Exposition angegeben in mg/Person und Tag. Sie lässt sich für die einzelnen Pestizid-Wirkstoffe berechnen. Der jeweilige Dtol-Wert ist ein Richtwert zur Risikoabschätzung für die gesamte Körperoberflächenbelastung einschließlich der Hände z. B. durch einen Pestizid-Wirkstoff, die für den Wirkstoff zulässig ist, ohne dass Beeinträchtigungen erfolgen.

ist eine analytische Methode, ein physikalisch chemisches Trennverfahren der Chromatographie zur Substanzbestimmung im µ-Bereich. Die Trennung erfolgt aufgrund unterschiedlich starker Adsorption der einzelnen Komponenten an feinkörnigen Substanzen (Kieselgel, Aluminiumoxid u. a.), die mit einem Bindemittel (Gips) als dünne Schicht auf Trägerplatten aus Glas oder Kunststoff und Aluminium-Folien aufgebracht sind. Die zu bestimmende Substanz wird in Lösung auf die Trägerplatten aufgetragen. In der Trennkammer erfolgt mit geeigneten Lösungsmitteln (Fließmittel) die Trennung der einzelnen Substanzen, die im Chromatogramm als getrennte Flecke erscheinen. Sie werden durch UV-Strahlung oder geeignete Reagenzien sichtbar gemacht. Die Fleckengröße ist entscheidend für die quantitative Bestimmung der jeweiligen Substanz. Auch Pestizide lassen sich quantitativ dünnschichtchromatographisch bestimmen. Insbesondere wird bei Pestizidapplikatoren (Schädlingsbekämpfern) dünnschicht-chromatographisch die dermale Belastung der Körperoberfläche und der Hände durch verschiedene Pestizid-Wirkstoffe ermittelt.