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sind Ester der Carbaminsäure (Monoamid der Kohlensäure) Formel NH2COOH. Sie werden vorwiegend als Insektizide verwendet. Ihre toxische Wirkung beruht auf der reversiblen Hemmung der Acetylcholinesterase (siehe dort).

 

ist eine Calcium-Phosphorverbindung mit der Formel Ca3P2. Es wird als Rodentizid in der Begasung angewendet. Durch Zusatz von Wasser wird der eigentliche Wirkstoff, das Phosphin (PH3) freigesetzt. Phosphin gilt aufgrund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 8,7 mg/kg) als sehr giftig. Bei Intoxikationen treten Schwindelgefühl, Erbrechen (Karbidgeruch), Magenschmerzen, Durchfall, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Cyanose und Koma auf und bei schweren Vergiftungen tritt der Tod ein.

ist chemisch ein Carbamat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 185 mg/kg) wird es als giftig eingestuft. Verwendung finden Carbosulfan-Präparate als Insektizid in der Saatgutbehandlung. Bei Vergiftungen werden typische Symptome einer reversiblen Acetylcholinesterase-Hemmung beobachtet wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, starker Speichelfluss und Schweißausbrüche.

hat zum Gegenstand den Schutz vor der Einwirkung gesundheitsgefährdender Stoffe. Als gefährlich werden Stoffe mit mindestens einem der nachfolgenden Merkmale eingestuft: sehr giftig, giftig, gesundheitsschädlich, ätzend, reizend, explosionsfördernd, brandfördernd, hochentzündlich, leichtentzündlich , entzündlich, krebserzeugend, fruchtschädigend, erbgutschädigend und sonstige chronische Schäden. In all-gemeiner Form schreibt das ChemG die Prüfung, Anmeldung, Einstufung der Gefährlichkeit, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe vor.

ist die Bekämpfung von Schadorganismen mit Hilfe von toxischen Chemikalien, den Pestiziden.

 

ist chemisch ein Organophosphat, das auf Grund seiner hohen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 30 mg/kg) als sehr giftig eingeordnet wird. Chlorfenvinphos-Präparate (Birlane Fluid, Birlane Granulat) kommen als Insektizide zur Anwendung. Bei Vergiftungen beobachtet man die typischen Symptome der Acetylcholinesterase-Hemmung durch Organophosphate.

 

 

ist chemisch ein Cumarinderivat. Wegen seiner großen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 2,1 mg/kg) wird es als sehr giftig eingestuft. Chlorphacinon-Präparate (Lepit-Feldmausköder, Ratron-Feldmausköder, Ratron-Pellets, Super Pasta) werden als Rodentizide eingesetzt. Als Vergiftungssymptom wurde eine dauernde Hemmung der Blutgerinnung angegeben.

ist chemisch Calciumchloridhypochlorit mit der Formel CaClOCl. Durch den Zerfall werden Chlor und Sauerstoff freigesetzt. Verwendung findet es als Desinfektionsmittel und Bleichmittel.

 

ist chemisch ein Organophosphat, das auf Grund seiner LD50 oral, Ratte = 135 mg/kg, als giftig eingeordnet wird. Das Chlorpyrifos wird in Insektizid-Präparaten (Ameisen-Ex, Ameisenpuder, Compo Motten-Papier, Compo Ameisen-Spray, Compo Ameisen-frei, Compo Ameisen-Stop, Detmol-dur, Finicon micro RTU, Loxiran S, Schabenköderdose,Schwab Ex-Spray,Ungezieferköder, Empire 20 Konzentrat) angewendet. Bei Vergiftungen treten die Symptome einer Acetylcholinesterase-Hemmung auf.

 

ist chemisch ein Tetrazin mit einer sehr geringen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 5200 mg/kg) und deshalb nicht als Gift eingestuft. Clofentezin-Präparate (Apollo) werden als Akarizide angewendet. Vergiftungssymptome mit Clofentezin sind nicht beschrieben.

sind chemische Verbindungen des Metalls Cadmium. Von Bedeutung sind Cadmiumsalze, die alle giftig sind und bei Aufnahme in den Körper zu Symptomen einer Schwermetallvergiftung führen. Cadmiumsalze werden u. a. als Wirkstoffe in Holzschutzmitteln eingesetzt.

ist ein gelbgrünes, giftiges Gas mit einem charakteristischen, stechenden Geruch. Es ist schwerer als Luft. Verwendung findet Chlor u.a. als Desinfektionsmittel und Bleichmittel sowie zur Herstellung verschiedener Chlorverbindungen.

ist ein chloriertes Benzol mit der Formel C6H5Cl. Das Chlorbenzol ist narkotisch wirkend und wird als Lösungsmittel (Fleckenwasser) verwendet. Chronische Einwirkung verursacht Schädigung des Knochenmarks und des Nervensystems.

ist chemisch Trichlormethan mit der Formel CHCl3. Es ist eine farblose, leicht flüchtige, nicht brennbare Flüssigkeit mit süßlichem Geruch und Geschmack. Früher wurde Chloroform als Narkotikum verwendet. Das Chloroform ist heute vorwiegend Lösungsmittel. Chloroformvergiftungen äußern sich in Kreislaufversagen, Lähmung des Atemzentrums bzw. in Spätschäden an Nieren, Leber und Gehirn.

 

sind chemisch im weitesten Sinne organische Verbindungen verschiedener Stoffgruppen, die Chlor im Molekül enthalten.

 

sind chemisch Salze von Chromsäuren wie Kaliumchromat (K2CrO4) und Kaliumdichromat (K2Cr2O7) und Bleichromat (PbCrO4).Verwendet werden Chromate als Oxydationsmittel, Beize für Leder, als Holzschutzmittel und als Farbpigmente. Chromate haben ätzende Wirkung auf die Haut (Ekzeme), sie schädigen die Leber und das Knochenmark.
Die Chrom(VI)-Verbindungen sind in Form atembarer Stäube und Aerosole als krebserzeugend eingestuft.

sind Abkömmlinge des Cumarins (Hydroxyzimtsäurelacton). Cumarin ist ein Riechstoff verschiedener Pflanzen mit gerinnungshemmenden Eigenschaften.

ist chemisch ein Cumarinderivat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 15 mg/kg) gilt es als sehr giftig. Verwendet werden Cumatetralyl-Präparate (Bertram Cumarin Fertigköder, Racumin Fertigköder, Racumin Pulver, Rattenköderblock-C) als Rodentizide. Der Wirkstoff verursacht beim Menschen eine gesteigerte Blutungsneigung, rote Blutkörperchen im Harn (Hämaturie), Anämie, Leibschmerzen, Schock.

sind die Salze der Cyanwaserstoffsäure (Blausäure). Bekannte Salze sind Cyankali (Kaliumcyanid) KCN und Cyannatrium (Natriumcyanid) NaCN.

ist ein Gas mit der Formel HCN, in Wasser gelöst bildet sich die Cyanwasserstoffsäure oder Blausäure. Entsprechend seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 10 mg/kg) ist Cyanwasserstoff als sehr giftig eingestuft. Cyanwasserstoff wird als insektizides und rodentizides Begasungsmittel in der Schädlingsbekämpfung verwendet. Vergiftungssymptome durch Cyanwasserstoff sind Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Krämpfe, Cyanose und Tod.

ist nach seiner chemischen Struktur ein Pyrethroid. Seine Toxizität gilt als sehr hoch (LD50 oral, Ratte = 16,2 mg/kg) und deshalbist es sehr giftig. Cyfluthrin wird weitverbreitet in Insektizid-Präparaten (Solfac EW, Blattanex Fliegenspray, Finicon Forte Automat, Finicon micro RTU, Fendona SC) verwendet. Bei Intoxikationen beobachtet man Hauteffekte (Juckreiz, Hautrötung), Husten und die typischen Pyrethroid-Symptome.

 

 

ist chemisch ein Pyrethroid. Auf Grund seiner Toxizität (LD 50 oral, Ratte = 287 mg/kg) gilt es als gesundheitsschädlich. Das Cypermethrin wird als Wirkstoff in Insektizid-Präparaten (Bertram-Schabengel, Compo Ameisen-Spray, Detia-Degesch Schaben-Gel, Finicon Duracid Wespenspray) verwendet. Bei Hautkontakt treten Brennen und Kribbeln auf, ansonsten machen sich bei Intoxikationen die typischen Symptome der Pyrethroidvergiftung bemerkbar.

ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 318 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingeordnet wird. Cyphenothrin-Präparate (Detmolcap) werden als Insektizid verwendet. Bei Vergiftungen treten die typischen Symptome einer Pyrethroid-Intoxikation in Erscheinung.

ist chemisch ein Triazin mit einer sehr geringen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 3387 mg/kg) und deshalb nicht als Gift eingestuft. Zur Anwendung kommen Cyromazin-Präparate (Neporex) als Insektizide und Akarizide. Vergiftungssymptome beim Menschen sind nicht bekannt.