Sind Sie bereits Kunde?

Zugang vergessen?
Kunde werden

Springe zum Hauptinhalt »

Seiten durchsuchen

Sie sind momentan in:

 

Abkürzung für Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Deren Hauptsitz befindet sich mit dem Fachbereich Arbeitsschutz in Dortmund und der Fachbereich Arbeitsmedizin ist in Berlin präsent. Sie entstand durch den Zusammenschluss der Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAU) und der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin (Bafam) am 1. Juli 1996. Die BAuA ist Berater und Wissensdienstleister im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Als Informationszentrum ist die BAuA in der Lage, alle technischen Wege für Ihre Angebote zu nutzen. Anfragen von Betrieben, Beschäftigten und Bürgern werden kompetent und schnell beantwortet.

ist der Biologische Arbeitsstoff-Toleranz-Wert, er ist die höchstzulässige Konzentration eines Stoffes oder seiner Metaboliten im Organismus oder die dadurch verursachte Abweichung eines biologischen Indikators von der Norm, die nach heutiger Erkenntnis im Allgemeinen auch bei Dauerbelastung (8 Std./Tag, 40 Std./Woche) nicht zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führt.

sind Chemikalien mit bakterientötender Wirkung. Sie werden zur Vernichtung bakterieller Krankheitserreger in Desinfektionsmitteln und Chemotherapeutika genutzt. Organische Quecksilberverbindungen, Formaldehyd, Phenole und Alkohole u. a. werden angewendet.

ist der Schutz insbesondere des Holzes (Materialschutz) in Gebäuden vor der zerstörenden Wirkung von Schadorganismen (Bakterien, Pilze und Insekten). Zur Abwehr der unerwünschten Schadorganismen werden neben physikalisch-mechanischen Verfahren vor allem hochwirksame Chemikalien in Form der Holzschutzmittel eingesetzt.

ist ein Carbamat, das als Fungizid (Präparat Du Pont Benomyl) angewendet wird. Auf Grund seiner sehr geringen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 10000 mg/kg) erfolgt keine Einstufung als Gift.
Gesundheitliche Störungen beim Menschen durch Aufnahme sind nicht beschrieben.

ist chemisch ein Carbamat. Wegen seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 40-64 mg/kg) erfolgt die Einstufung als giftig. Dieser Wirkstoff ist Bestandteil von Insektizid- und Repellent-Präparaten (Ficam D, Finicon D, Seedoxin FHL). Bei Aufnahme in den Körper werden Symptome einer reversiblen Acetylcholinesterase-Hemmung beobachtet.

sind Bekämpfungen von Schadorganismen (Insekten, Nagetiere, Pilze) mit sehr giftigen und giftigen Chemikalien und Zubereitungen (Begasungsmittel) mit Hilfe spezieller Ausbringungsgeräte. Die Verwendung darf nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen.
Wer Begasungen durchführen will, der muss über einen Befähigungsschein verfügen und die Erlaubnis der zuständigen Behörde einholen.

sind Stoffe und Zubereitungen mit denen Begasungen durchgeführt werden. Es dürfen nur solche Begasungsmittel verwendet werden, die von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft zugelassen sind. Dazu zählen folgende Stoffe:
Brommethan (Methylbromid), Cyanwasserstoff (Blausäure), Ethylenoxid, Phosphorwasserstoff und Phosphorwasserstoff entwickelnde Stoffe (Phosphide) sowie Formaledyd.

ist entsprechend der Gefahrstoffverordnung (Arbeitsstoffverordnung) für gefährliche Arbeitsstoffe durch die genaue Beschriftung und Symbol-Kennzeichnung von Behältnissen und Gebinden, in denen sich z. B. Schädlingsbekämpfungsmittel befinden, vorzunehmen.

machen sich in Räumlichkeiten erforderlich, wenn insbesondere durch Schadstoffe die Luftqualität beeinträchtigt ist. Besonders nach der Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln sind gründliche Lüftungsmaßnahmen erforderlich Das kann über Abluft- und Zuluftöffnungen erfolgen.

sind chemische Substanzen (Pflanzenschutzmittel), die als Pulver, Suspension, Emulsion oder Lösung mit Hilfe von Beizgeräten fein verteilt auf das Saatgut aufgebracht werden. Das Beizen ist die Behandlung des Saat- und Pflanzgutes zur Bekämpfung von Krankheitserregern. Als Beizmittel kommen Präparate mit den Wirkstoffen Carbosulfan, Guazatin, Imazalil, Iprodion und Triticonazol zur Anwendung.

sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen (35 gewerbliche und 20 landwirtschaftliche BG). Die Berufsgenossenschaften haben mit allen geeigneten Mitteln auf die Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten hinzuarbeiten, für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen und die Wiedereingliederung in die Arbeit, Beruf und die Gesellschaft zu betreiben.

ist ein Gemisch von flüssigen, kettenförmigen, gesättigten Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl zwischen 5 und 10, verunreinigt durch einen geringen Anteil an aromatischen Kohlenwasserstoffen. Verwendet wird Benzin vorwiegend als Vergaserkraftstoff und daneben als Lösungsmittel.

gehört chemisch zu den quaternären Ammoniumverbindungen. Es wird auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 400 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft. Benzalkoniumchlorid-Präparate werden als Algizide und Desinfektionsmittel (Dimanin A, Dimanin Spezial) verwendet. Durch Fehlanwendungen oder auch orale Aufnahme der Konzentrate kommt es zu Verätzungen mit zum Teil tödlichem Ausgang.

ist die Grundverbindung der aromatischen (ringförmigen) Kohlenwasserstoffe mit der Formel C6H6. Benzol wird vorwiegend als Lösungsmittel für Fette, Harze und in der Gummiindustrie, Kleber-, Putzmittel- und Kunstoffherstellung verwendet. Akute Intoxikationen (Einatmung, Hautresorption) führen zu narkotischen Wirkungen. Chronische Aufnahmen bewirken Knochenmarkschäden, Entartung des weißen Blutbildes (wirkt kanzerogen) und Chromosomenaberrationen in Lymphozyten.

ist chemisch ein Pyrethroid, das auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 709 mg/kg) als gesundheitsschädlich eingestuft wird. Verwendet werden Bioallerthrin-Präparate als Insektizide (Bertram Wespen-Ex, Detmoldspray, Contra Insect Raumspray). Vergiftungen zeigen sich Hautallergien, Bewusstseinstrübungen,Krampfanfällen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Herz-Kreislauf- und Atemstörungen.

ist chemisch ein Pyrethroid mit einer sehr geringen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 4640 mg/kg) und deshalb ohne Einstufung als Gift. Zur Anwendung kommen Bioresmethrin-Präparate als Insektizid (Detmoldsafe). Symptome von Bioresmethrin-Intoxikationen stimmen mit den charakteristischen Vergiftungserscheinungen aller Pyrethroide überein.

konkretisiert das Arbeitsschutzgesetz für den Bereich der Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen. Sie ist anzuwenden sowohl bei Tätigkeiten mit biologischen Agenzien als auch bei Tätigkeiten in deren Gefahrenbereich. Nicht jeder Kontakt mit biologischen Agenzien wird durch die Verordnung erfasst, z. B. das bloße passive Ausgesetztsein gegenüber Krankheitserregern.

ist chemisch ein Pyrethroid, das wegen seiner hohen Toxizität (LD50 oral, Ratte = 11 mg/kg) als sehr giftig eingeordnet wird. Es kommt in Insektizid-Präparaten (Responsor EC 2,5, Bulldock) zur Anwendung. Bei Intoxikationen treten die charakteristischen Pyrethroid-Vergiftungssymptome auf.

werden durch besondere Einwirkungen verursacht, denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind. Dabei handelt sich um Krankheiten, die nach dem gegenwärtigen Stand der medizinischen Wissenschaften durch die Bundesregierung in der Anlage 1 der Berufskrankheitenverordnung (BeKV) aufgeführt hat. Nicht in der Berufskrankheiten-Liste (BK-Liste) aufgeführte Erkrankungen können als Berufskrankheiten anerkannt werden, wenn die sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Berufskrankheiten sind versicherungsrechtlich den Arbeitsunfällen gleichgestellt.

dienen der Sicherheit der Arbeitnehmer (Schädlingsbekämpfer) entsprechend den Festlegungen in der Gefahrstoffverordnung. Der Arbeitgeber ist verpflichtet eine arbeitsbereichs- und stoffbezogene Betriebsanweisung zu erstellen. Darin werden die Arbeitsplätze, die Bezeichnung der Gefahrstoffe (Pestizide), die beim Umgang mit den Gefahrstoffen auftretenden Gefahren für Mensch und Umwelt sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen beschrieben und auf die Entsorgung entstehender gefährlicher Abfälle hingewiesen. Die Betriebsanweisung muss an geeigneter Stelle bekannt gemacht werden. Jährlich sind Unterweisungen über mögliche Gefahren sowie notwendige Maßnahmen beim Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen durch den Arbeitgeber vorzunehmen und durch die Arbeitnehmer schriftlich zu bestätigen.

ist ein weit angewendetes Organophosphat-Präparat mit dem insektiziden Wirkstoff Dimethoat. Seine Toxizität mit LD50 oral, Ratte = 500 mg/kg bedeutet gesundheitsschädlich.

ist die höchstzulässige Konzentration eines Stoffes oder seiner Metaboliten im Körper oder die dadurch ausgelöste Abweichung eines biologischen Indikators von seiner Norm, die nach heutiger Kenntnis im allgemeinen auch bei Dauerbelastung (8 Std./Tag , 40 Std./Woche) nicht zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führt.

umfasst Verfahren in denen durch biologische und biotechnische Maßnahmen (Einsatz natürlicher Feinde oder Parasiten, Biotop- und Biozönoseveränderung) die Beseitigung der Schädlinge erfolgt. Oder durch den Einsatz die Förderung lebender Organismen (Nützlinge) mit dem Ziel erfolgt, dass die Vernichtung bzw. Reduzierung schädlicher Arten erfolgt.

sind chemische Wirkstoffe oder diese enthaltende Zubereitungen, die dazu bestimmt sind, schädliche Organismen abzutöten, abzuschrecken, unschädlich zu machen oder in anderer geeigneter Weise auf chemischen oder biologischem Wege zu bekämpfen, um Schädigungen durch sie zu vermeiden. Die Einteilung erfolgt in vier Gruppen (Desinfektionsmittel, Schutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, sonstige Biozide), die sich in verschiedene Produktarten unterteilen.

ist eine Übergangsregelung für Biozidprodukte. Sie ist am 28. Mai 2005 in Kraft getreten. Die Biozidmeldeverordnung hat das Ziel, alle auf dem deutschen Markt befindlichen Biozidprodukte zu erfassen, deren Wirkstoffe im Rahmen der zweiten Review-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 2032/2003 der Kommission vom 4. November 2003) notifiziert oder identifiziert wurden. Dazu wurde eine Zulassungsstelle benannt. Durch diese Meldeverordnung haben die Überwachungsbehörden der Länder ein Instrument zur einfachen Überprüfung der Vermarktungsfähigkeit von Biozidprodukten. Davor hat es in Deutschland keine speziellen Vorschriften gegeben.

beinhaltet die Bewertung der Wirkstoffe durch einen Expertenausschuss (EU-Ebene), die Zulassung von Biozid-Produkten durch die Behörden, die umfassende Datenanforderung für Wirkstoffe und Produkte sowie die vergleichende Bewertung der Wirkstoffe und Regeln für die auf dem Markt befindlichen Wirkstoffe und Biozid-Produkte.

für Biozidprodukte besteht mit dem Ziel Mensch und Umwelt vor unkontrolliertem und unbefugtem Einwirkungen biozid wirksamer Chemikalien und Mikroorganismen zu schützen. Hersteller und Inverkehrbringer von Biozidprodukten müssen diese vor der Vermarktung zulassen (Abschnitt II a Chemikaliengesetz vom 27. Juni 2002). Außerdem werden die Wirkstoffe jeweils einem Bericht erstattenden Mitgliedsstaat zugewiesen. Biozidprodukte sind nach dem Gefahrstoffrecht zu kennzeichnen. Verharmlosende Formulierungen wie ungiftig, verbraucherfreundlich, umweltfreundlich, tierschutzgerecht sind ausdrücklich verboten.

gehören zu den Pflanzensaugern. Sie sind bis 3 mm lang und grün, gelb oder schwarz gefärbt. Die Weibchen sind häufig flügellos und der Körper ist mit Wachsausscheidungen bedeckt. Die Fortpflanzung kann geschlechtlich oder durch Jungfernzeugung erfolgen. Blattläuse saugen in Kolonien an verschiedenen Pflanzen und gelten daher als Pflanzenschädlinge. Zu den Blattläusen, die Schnabelkerfe sind, gehören Wolläuse, Zwergläuse, Tannenläuse, Baumläuse, schwarze Bohnenläuse. Insgesamt sind etwa 3000 Arten bekannt. Die Bekämpfung kann auf biologischem Wege durch Marienkäfer oder chemisch durch verschiedene Insektizide erfolgen.

haben die Eigenschaft, den Brand von brennenden Stoffen zu be-schleunigen indem sie Sauerstoff freisetzen, wie z. B. Kalisalpeter (KNO3).

für brennbare Stoffe bedeutet die Einordnung dieser Stoffe entsprechend ihrer Brennbarkeit nach der Gefahrstoffverordnung. Dabei werden die Brandklassen A (brennbare feste Stoffe), B (brennbare Flüssigkeiten), C (brennbare Gase und Dämpfe), D (brennbare Leichtmetalle) und E (brennbare elektrische Einrichtungen) unterschieden. Bei Bränden dürfen nur die festgesetzten Löschmittel für die einzelnen Brandklassen verwendet werden.

sind Stoffe, die einen Flammpunkt haben und bei 35 °C weder fest noch salbenförmig sind. Sie haben bei 50 °C einen Dampfdruck unter 3 bar (z. B. Benzin, Alkohol ).

sind chemische Verbindungen des Nichtmetalls Bor. Wichtige Borverbindungen sind Borsäure (H3BO3) und Borax (Na2B4O7). Borsalze und Borsäure werden u. a. als Wirkstoffe in Holzschutzmitteln angewendet.

ist chemisch ein Cumarinderivat, das als sehr giftig (LD50 oral, Ratte = 0,75 mg/kg) eingestuft ist. Zur Anwendung kommen Brodifacoum-Präparate als Rodentizide (Rattenköderblock Brodifacoum, Brodifacoum Pellets, Sugan Köder-Riegel, Finicon Spezial Köderblock Brodi. Deutscher Bester Paste Köder, Finicon Spezial Ködergel, Finicon Nagerpuder Brodifacoum, Finicon Nagerpuder Brodi, Finicon brodi 15, Finicon Pasta brodi 15, Murin Facoum Pasta, Facoum Pasta, Forte Pasta, Solo Blox, Talon Wachsblock). Vergiftungssymptome beim Menschen sind Hemmung der Blutgerinnung, Haut- und Schleimhautblutungen, Blut im Stuhl und Urin.

ist chemisch ein giftiges, flüssiges Halogen (Br2) von tiefrotbrauner Farbe, das sehr leicht verdampft und braunrote Dämpfe ausbildet, die sich durch einen stechenden Geruch auszeichnen. Brom-Dämpfe sind sehr aggressiv auf der Haut und Atmungsorgane mit tödlichen Verätzungen der Bronchien. Bromverbindungen kommen als Arzneimittel und als Reizstoffe (Tränengas) sowie in Pestiziden zur Anwendung.

ist chemisch ein Cumarinderivat. Auf Grund seiner Toxizität (LD50 oral, Ratte = 1,3 mg/kg) ist es als sehr giftig gekennzeichnet. Zur Anwendung kommt es in Rodentizid-Präparaten (Contrax-top-Köder, Bromadiolon-Fertigköder, Ratten- und Mäuse-Fertigköder).
Bei Vergiftungen wurden Nasenbluten, Hämatome, punktförmige Blutungen der Haut und Blutungen in Körperhöhlen festgestellt.

ist chemisch ein Halogenkohlenwasserstoff (CH3Br). Die LD50 oral, Ratte = 100 mg/kg, bedeutet, dass dieser insektizide Wirkstoff als giftig gekennzeichnet ist. Es wird als Begasungsmittel in Räumen angewendet. Als Vergiftungssymptome beim Menschen sind bekannt Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Lungenödem, Atemnot und zentralnervöse Störungen. Bei Hauteinwirkung kommt es zur Dermatitis und Bläschenbildung.